Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung
Tote ein Appell zum Frieden

Die neue Vorstandschaft besteht aus (Dritter bis Siebter von links) Andreas Heinig, Thorsten Schiener, Hans Müller, Wolfgang Danler und Anton Hauptmann. Bezirksgeschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kaspar Becher (von links), stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler, Bezirksvorsitzender BKV Josef Hartinger (Dritter bis Erster von rechts), zweiter Bürgermeister Karl Busch und Kreisvorsitzender BSB Ferdinand Lienerth gratulierten. Bild: wro
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Waldershof
31.03.2016
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Die Jahreshauptversammlung des BKV-Kreisverbands Tirschenreuth fand im Feuerwehrhaus in Hohenhard statt. Kreisvorsitzender Anton Hauptmann, selbst ein Hohenharder, hatte sich auf den Abend bestens vorbereitet. Hauptmann, der auch Vorsitzender der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Hohenhard ist, lieferte einen detaillierten Jahresbericht und erinnerte an viele "Pflichtermine", wie der Sprecher die roten Einträge in seinem Terminkalender nannte. Dazu gehörten unter anderem die Friedenswallfahrt in Fuchsmühl, die Bezirksvorstandssitzung und eine Tagung in der Bogener Graf-Aswin-Kaserne. Trotz einer Fülle an Terminen nahm sich der rührige Kreisvorsitzende Zeit für Informationsgespräche zur Flüchtlingshilfe. Für "etwas Ruhe" sorge die Arbeit am heimischen Schreibtisch: Im Januar und Februar werden alle Listen aktualisiert, Ausschreibungen für Schießwettbewerbe müssen ausgearbeitet und zur Genehmigung eingereicht werden. Daneben gilt es die jeweiligen Schießstände für Kreis-, Bezirks- und Landesschießen auszuwählen.

Eine weitere Rückschau kam von Anton Hauptmann in seiner Funktion als Kreisschießwart. Sicherheit sei oberstes Gebot. Die Schießwartetagung in Wiesau am 6. November sei ein Pflichttermin. Bei Nichterscheinen verfalle die Erlaubnis zum Schießen, fuhr Hauptmann fort und betonte: "Wir haben in unserem Kreisverband gute Schützen mit beachtlichen Ergebnissen in allen Waffengattungen." Damit könne man sich sehen lassen. Hauptmann, der auch Reservistenbetreuer ist, bedauerte den Rückgang der Mitgliederzahl in den Kameradschaften. Ein Grund dafür sei die politische Entwicklung. Deshalb warb der Reservistenbetreuer für Satzungsänderungen, um allen interessierten Männern und Frauen die Möglichkeit einer Mitgliedschaft zu ermöglichen.

In Kurzreferaten informierten die einzelnen Ortsvereine: Bei Terminen in den Gemeinden, ebenso wie bei kirchlichen Festen sei man in der Öffentlichkeit stets präsent, so der Tenor. Ehrenwachen an Volkstrauertagen und die Pflege der Kriegerdenkmäler gehören zu den selbstverständlichen Aufgaben der Soldaten- und Reservistenkameradschaften im Landkreis. Nicht zu kurz komme die Kameradschaft, etwa beim Schießsport. "Wir sind überall, wo es nach Pulverdampf riecht", betonte der Mitterteicher Ortsvorsitzende Erich Fischer.

Die Grußworte des Landkreises überbrachte stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler; für die Stadt Waldershof sprach zweiter Bürgermeister Karl Busch. Das Wort ergriffen auch der Bezirksvorsitzende der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung Josef Hartinger und Ferdinand Lienerth, Vorsitzender des Kreisverbands des Bayerischen Soldatenbundes. Umfassend referierte Bezirksgeschäftsführer Kaspar Becher über die Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

VorstandswahlBeim Kreisverband der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung standen Neuwahlen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung. Diese brachten folgendes Ergebnis:

Kreisvorsitzender bleibt Anton Hauptmann, stellvertretender Kreisvorsitzender Thorsten Schiener, Kreiskassenwart Hans Müller, Kreisschriftführer Wolfgang Danler, erster Schießwart Anton Hauptmann, zweiter Schießwart Otto Penzkofer, Reservistensprecher Anton Hauptmann, Kassenprüfer Andreas Heinig und Hubert Stock. (wro)
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