Junge Forscher wollen hoch hinaus

Rüdiger Schulte vom Fraunhofer-Zentrum in Bayreuth war am Donnerstag im Kindergarten St. Sebastian zu Gast und weckte bei den Vorschulkindern mit seinem Projekt den Forschergeist. Unterstützung fand er bei Kindergartenleiterin Silke Weinhold (rechts) und Erzieherin Karin Oschatz. Bild: jr
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Waldershof
08.04.2016
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Technik begeistert Kinder. Dies zeigte sich am Donnerstag beim Forschertag im Kindergarten St. Sebastian mehr als deutlich. 15 Vorschulkinder beschäftigten sich mit dem Antrieb von Raketen. Höhepunkt war der Bau einer "Rakete", die dann auch abhob.

Im Kindergarten zu Gast war Rüdiger Schulte vom Fraunhofer-Zentrum Hochtemperatur-Leichtbau (HTL) in Bayreuth. Dabei hatte er keine Probleme, die Mädchen und Buben zu begeistern. Denn das Thema All ist bei den Kindern in. Zunächst gab Rüdiger Schulte Einblicke in die verschiedenen Raketen und wie sie das Weltall erkunden. Er erläuterte, wie simpel eigentlich Raketen gebaut sind und wie sie sich von der Erde weg ins Weltall bewegen. "Was brauche ich, wenn ich eine Rakete bauen will, um diese von der Erde wegzubringen?", fragte Schulte. Danach durften die Kinder verschiedene Bastelbögen ausmalen, ausschneiden und zu einer zwar kleinen, aber feinen Rakete zusammenbauen. Klar, dass die Kinder mit Begeisterung dabei waren. Schulte weckte den Forschergeist. Als Vorbild diente den jungen Raketenbauern die Ariane 5 GS. Diese Trägerrakete ist derzeit die leistungsfähigste in Europa. Sie kann schwere Nutzlasten in die Erdumlaufbahn befördern. Weiteres Thema war die Saturn 5, das größte Mitglied der Familie der Trägerraketen. Benutzt wurde sie für Flüge zum Mond. Nicht viel erklären musste der Referent zum Space Shuttle der US-Raumfahrtbehörde NASA. Thema war auch die Internationale Raumstation (ISS). Freilich, die Theorie interessierte die Kinder nicht so sehr; ihnen ging es um die Praxis. Rüdiger Schulte half bei den Übungen.

Zertifiziert


Kindergartenleiterin Silke Weinhold informierte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass der Kindergarten St. Sebastian nun zum zweiten Mal als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert wurde. Darauf ist die Kindergartenleitung natürlich stolz. Weitere Projekte sollen folgen.
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