Mutig für demokratische Grundrechte eintreten

Vermischtes
Waldershof
10.11.2016
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Poppenreuth. Im Waldershofer Ortsteil Poppenreuth fanden die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag bereits am Sonntag statt. Nach einem Gottesdienst, den Pfarrer Robert Ploß zelebrierte, machte dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner in ihrer Ansprache deutlich, dass die Erinnerung an die Opfer der beiden großen Kriege auch heute wachgehalten werden müsse. Dabei verwies sie nicht nur auf die toten, vermissten und verwundeten Soldaten, sondern auch auf Millionen von unschuldigen Menschen, die den Wirren der Kriege zum Opfer fielen. Mit Blick auf die aktuelle politische Situation in Deutschland, Europa und den USA forderte Gisela Kastner von allen Bürgern und Politikern, die Gefahr "rechter Politik" zu erkennen und mit Blick auf die Vergangenheit für die demokratischen Grundrechte aller Menschen einzutreten. Unter den Klängen der Falkenberger Blasmusik formierte sich ein Ehrenzug, angeführt von der Soldaten- und Reservistenkameradschaft mit den örtlichen Vereinen, vor dem Kriegerdenkmal, wo Kränze niedergelegt wurden und Pfarrer Robert Ploß Gebete für die Gefallenen und Vermissten sprach. Zu den Klängen "Wir hatten einen Kameraden" wurden drei Salutschüsse abgegeben. Bild: fpoz

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