Neubau statt Sanierung

Richtig los geht es nächste Woche. Die Vorbereitungen zum Bau einer neuen Brücke über die Kösseine haben aber schon begonnen. Bild: jr
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Waldershof
31.03.2016
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Erste Vorarbeiten laufen bereits. Nächste Woche starten die Arbeiter voll durch. Das Staatliche Bauamt errichtet eine neue Brücke über die Kösseine. Die Kosten: rund 900 000 Euro

"Die Kösseinebrücke bei Waldershof weist einen verbrauchten Zustand auf", informiert Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach. "Nachdem sich mit einer Sanierung des bestehenden Bauwerkes die vorhandenen Defizite nicht beheben lassen und eine Sanierung unwirtschaftlich wäre, wird die Errichtung eines Ersatzneubaus an bisheriger Stelle notwendig."

Die Arbeiten zur Erneuerung der Kösseinebrücke bei Waldershof auf der Staatsstraße 2121 im Abschnitt zwischen Waldershof und Fuchsmühl beginnen am Montag, 4. April. Vorbereitende Arbeiten neben der Straße sind bereits im Gange. Stefan Noll: "Die Bauarbeiten sollen, soweit es die Witterung zulässt, vor dem kommenden Winter abgeschlossen werden." Wie zu erfahren war, werden zunächst eine Behelfsbrücke aus Fertigteilen und eine etwa 250 Meter lange Behelfsumfahrung errichtet. Dadurch könnten die baubedingten Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der Staatsstraße 2121 minimiert werden. Die Behelfsbrücke über die Kösseine ist von der Belastbarkeit her für den üblichen Lastwagen-Verkehr ausgelegt. Schwertransporte und überlange Sondertransporte müssen aber eine Ersatzroute wählen, erläutert Stefan Noll. "Zum Ende der Bauzeit wird es für die Arbeiten am Aufbau der Staatsstraße 2121 allerdings erforderlich, die Straße für etwa vier Wochen für den Verkehr ganz zu sperren." Die Umfahrungsstrecke sowie den genauen Zeitpunkt (abhängig vom Baufortschritt) gibt das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach rechtzeitig bekannt. Die Kosten der Gesamtmaßnahme einschließlich der notwendigen Straßenbauarbeiten beziffert Bauoberrat Noll mit knapp 900 000 Euro. Sie werden vom Freistaat Bayern getragen. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen. Auch Geschwindigkeitsbeschränkungen seien notwendig. Stefan Noll: "Sowohl zur Vermeidung von Gefährdungen des Baupersonals, als auch zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des Bauablaufes bitten wir alle Verkehrsteilnehmer der Beschilderung strikt Folge zu leisten."
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