Probelauf über ein Jahr

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Waldershof
11.11.2016
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Wohin mit den Gartenabfällen? In der Ortsversammlung in Poppenreuth regten Besucher eine Containerlösung an. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann will diese Möglichkeit prüfen lassen.

Poppenreuth. Die Ortsteilversammlung am Dienstagabend im Gasthof "Zum grünen Baum" in Poppenreuth lockte nur wenige Besucher. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann erinnerte zu Beginn ihres Berichtes daran, dass Transparenz und Bürgernähe nach wie vor für sie und die Stadtverwaltung oberste Priorität hätten. Bevor das Stadtoberhaupt auf die Belange aus Poppenreuth einging, gab es aktuelle Informationen zur Umgehungsstraße, zum Rosenthal-Areal, zur Schule und dem Turnhallenbau, zur Straßenbeleuchtung, der Situation der Kindergärten sowie der Kinderkrippe, zur Neugestaltung des Markts, zum Kösseinebad und zum Thema Straßensanierung. Stichwort Umwelt: Hier seien alle Stadträte gefordert, machte Sonnemann deutlich. "Waldershof wird zur pestizid-freien Stadt, in Sachen E-Mobilität wird die Verwaltung ein Elektro-Auto anschaffen." Ebenfalls plane die Stadt eine Aufladestation für Elektro-Autos.

In der anschließenden Diskussion wurde von den Bürgern eine Sammelstelle für Gartenabfälle angeregt, da es nicht allen Einwohnern möglich sei, ihre Grünabfälle nach Rodenzenreuth zu bringen. Vorgeschlagen wurde eine Containerlösung auf einem Grundstück der Stadt bei den Flurbereinigungs-Kreuzen. Dieses sollte auch als zentraler Anlieferungspunkt aus den Bereichen Helmbrechts, Schafbruck und Hard genutzt werden. Sonnemann sicherte zu, die Angelegenheit zu prüfen und einen Probelauf für ein Jahr ins Auge zu fassen. "Wichtig sei bei dieser Regelung, dass es keinen Nachahmungs-Charakter aus Kostengründen für die anderen Stadtteile geben kann und gewährleistet sein muss, dass auch wirklich nur Grünabfälle abgeladen werden", ergänzte Sonnemann.

Zum Thema Straßensanierung fragte Heribert Pickert nach, wann in den Außenbereichen wieder Straßen erneuert werden. Sonnemann war klar, dass es in allen Ortsteilen Straßen in sehr schlechtem Zustand gebe. Für 2017 stehe die Walbenreuther Straße und die Klostergasse im Stadtgebiet zur Sanierung an. Mit Hilfe des Straßenkatasters würden dann die nächsten Entscheidungen getroffen. Friederike Sonnemann machte deutlich, dass durch die fehlenden Investitionen in der Vergangenheit eine Sanierung aller Straßen noch viele Jahre in Anspruch nehme. "Das Bauen auf den Dörfern einfacher zu machen", regte Heribert Pickert an und sah viel Potenzial für Bauwillige.
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