Rosa Eiber feiert mit Familie und Freunden
100 Jahre und stets gut gelaunt

Vermischtes
Waldershof
07.01.2016
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Nein, wie 100 schaut Rosa Eiber wirklich nicht aus. Entspannt in ihrem Rollstuhl sitzend empfing sie am Donnerstagnachmittag die zahlreichen Gäste, die der ältesten Einwohnerin von Waldershof zum Geburtstag ihre Aufwartung machten.

Nichten und Neffen, Freunde, Bekannte und natürlich die Beschäftigten des Senioren-Servicehauses, in dem Rosa Eiber lebt, ließen die 100-Jährige hochleben. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann und ihr Stellvertreter Karl Busch schüttelten der gut gelaunten Jubilarin die Hand. Rosa Eiber staunte und freute sich, denn auch Landrat Wolfgang Lippert und Pfarrer Bernd Philipp reihten sich in die Schar der Gratulanten ein, um die Grüße des Landkreises Tirschenreuth beziehungsweise der Pfarrei Waldershof zu überbringen.

Große Worte wollten die Ehrengäste alle nicht machen. Dafür brannte aber eine Frage auf den Nägeln: Wie schafft man es, 100 zu werden und gleichzeitig vital zu bleiben? Freilich hatte Rosa Eiber sofort eine Antwort parat, so ernst gemeint war sie aber sicher nicht: "Ich habe mich halt nie mit einem Mann ärgern müssen", lachte sie und schüttelte weiter fleißig Hände. Rosa Eiber war Zeit ihres Lebens unverheiratet, das Geheimrezept verriet sie aber nicht wirklich. "Sicher liegt es auch daran, dass unsere Tante schon immer aufgeschlossen war, viele Reisen unternahm und gerne gefeiert hat", vermutete Rosa Eibers Nichte Cornelia Wollner und ergänzte: "Ihre vielen runden Geburtstage haben wir immer gemeinsam organisiert. Immer hat sie ihren Tag sehr genossen."

Das war auch am Donnerstag so. Sie freute sich über die schöne Geburtstagsfeier und über die zahlreichen Gäste, über die vielen Blumen, Geschenke und auch über die leckeren, selbst gebackenen Kuchen und Torten. "Selbst Gebackenes ist halt immer am besten", meinte Nichte Cornelia Wollner.

Rosa Eiber hatte bei der Feier ganz vorne Platz genommen; dort konnte sie alles gut überblicken. Der Rollstuhl war mit bunten Girlanden geschmückt. Trotzdem hätte sie lieber auf ihn verzichtet, vor allem an solch einem Tag. Sie genoss das Fest - völlig unaufgeregt. Cornelia Wollner: "Rosa ist den Rummel ja gewohnt. Sie liebt das und ist auch stolz darauf, dass sie heute und morgen nochmal in der Zeitung ist."
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