Rückblick bei der Kolpingsfamilie
Eine stabile Gemeinschaft

Mit dieser neu gewählten Führungsmannschaft geht die Kolpingfamilie in die Zukunft. Von links Heinz Kreuzer, dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner, Maximilian Kastner, Bärbel Burger, Fabian Kastner, Ruth Schindler, Benedikt Schinner, Christian Kastner, Gerhard Härtl, Elke Prechtl, Harald Meichner, Norbert Härtl, Joshua Härtl, Werner Greger und Präses Stadtpfarrer Bernd Philipp. Bild: fph
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Waldershof
22.04.2016
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Im Vorstand der Kolpingsfamilie übernehmen vier Frauen Verantwortung. Die 116 Mitglieder sind zwischen zwei und 95 Jahren alt.

Bei der Jahreshauptversammlung stellte Vorsitzender Christian Kastner zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes fest: "Auch wenn wir im letzten Jahr einige Abgänge zu verzeichnen hatten, ist unsere Kolpingfamilie eine stabile Gemeinschaft." Derzeit gehören dem katholischen Verband 116 Mitglieder im Alter von zwei bis 95 Jahren an.

10 Prozent unter 15 Jahre


Besonders stolz ist Kastner auf den Nachwuchs. "Vor neun Jahren gab es keine Kinder und Jugendlichen in unserer Kolpingfamilie. Heute sind 10 Prozent unserer Mitglieder jünger als 15 Jahre, und fast 25 Prozent gehören der Kolpingjugend an."

Kolping in zwölf Sätzen


Die Grundlage für die Arbeit vor Ort ist im Leitbild "Kolping in zwölf Sätzen" nieder geschrieben. Darin heißt es unter anderem: "Wir nehmen Adolf Kolping zum Vorbild, wir sind in der Kirche zu Hause, wir prägen als katholischer Sozialverband die Gesellschaft mit, wir eröffnen Perspektiven für junge Menschen, wir vertreten ein christliches Arbeitsverständnis, und wir leben verantwortlich und handeln solidarisch."

Auf die fast 50 angebotenen Veranstaltungen des vergangenen Jahres eingehend, die teilweise in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) organisiert worden sind, stellte Kastner zufrieden fest, dass diese sehr gut besucht gewesen seien. Mit Freude erfüllt es den Vorsitzenden, dass die generationsübergreifende Gemeinschaft vom Enkel bis zu den Großeltern keine Seltenheit sei. Die Kolpingfamilie ist laut Kastner eine der größten Bildungseinrichtungen in Deutschland und hat 3500 Beschäftigte. Angeboten würden unter anderem Sprachkurse und Kurse zur Berufsorientierung.

Das Café Miteinand ist für Christian Kastner mehr als ein Treffpunkt für Jung und Alt: "Hier bieten wir unseren Jugendlichen die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit Menschen zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen." Weiter sieht Kastner die Kolpingfamilie als Aktivposten in der Stadt und verweist dabei auf die Teilnahme am Ferienprogramm und an der Schlemmermeile. Abschließend stellte Kastner fest: "Die perfekte Kolpingfamilie sind wir mit Sicherheit noch nicht. Es muss aber unser Bestreben sein, ständig am Ball zu bleiben nach den Worten Adolf Kolpings ,Tun wir nach besten Kräften das Beste, und Gott wird das Gute nie ohne Segen lassen'." Dank sagte der Vorsitzende allen Mitstreitern für ihr ehrenamtliches Engagement in Kirche und Gesellschaft.

Kolping-Tag in Köln


Werner Greger und Christian Kastner erinnerten an die Aktivitäten auf Bezirks- und Diözesanebene. Unvergessen bleibe dabei der Besuch des Kolping-Tages in Köln. Für die Kolpingjugend ließ Maximilian Kastner das vergangene Jahr Revue passieren.

Einen positiven Kassenbericht für Hauptverein und Café Miteinand gab Heinz Kreuzer. Er bedankte sich vor allem bei den vielen jungen Helfern. Präses Stadtpfarrer Bernd Philipp dankte für das Engagement im kirchlichen Bereich. Er hofft auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner stellte fest: "Ihr seid eine echte Bereicherung für die Stadt, und man spürt christliche Gemeinschaft." Für die Zukunft wünschte sie viel Erfolg, gute Ideen und Impulse. (Info-Kasten)

Das Vorstandsteam der Kolpingsfamilie WaldershofVorsitzender Christian Kastner, Stellvertreter Ruth Schindler und Harald Meichner, Präses Stadtpfarrer Bernd Philipp, Schriftführer Werner Greger, Kassier Heinz Kreuzer, Kassier für Café Miteinand Gerhard Härtl. Für den Bereich Frauen ist Elke Prechtl verantwortlich, für die "Junge Familie" Bärbel Burger und Theresa Neumann für Kultur und Freizeit Gerhard Härtl. Bannerträger sind Norbert Härtl und Reinhold Haberkorn. Kassenprüfer sind Thomas Schücke und Helmut Härtl. Die Kolpingjugend vertreten Maximilian Kastner, Fabian Kastner und Benedikt Schinner. Jugend-Bannerträger ist Joshua Härtl. (fph)
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