Vollsperrung über vier Wochen

Im Anschluss an die Errichtung der neuen Kösseinebrücke sind noch größere Straßenbauarbeiten im Umfeld notwendig. Dazu ist eine vierwöchige Vollsperrung der Staatsstraße 2121 erforderlich. Bild: jr
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Waldershof
01.10.2016
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Die Arbeiten zur Erneuerung der Kösseinebrücke auf der Staatsstraße 2121 zwischen Waldershof und Fuchsmühl gehen in die letzte Bauphase. Dazu ist von Dienstag, 4. Oktober, bis voraussichtlich 4. November eine Vollsperrung erforderlich.

In einer Pressemitteilung erläutert Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach den aktuellen Stand und die anstehenden Maßnahmen. Ab 4. Oktober wird die Staatsstraße im Baufeld mit dem Material der bisherigen Behelfsumfahrung wieder hergestellt, an die veränderten Verhältnisse angepasst sowie eine Sanierung der beidseitig angrenzenden Fahrbahnbeläge auf einer Länge von insgesamt rund 250 Metern vorgenommen. "Diese Arbeiten lassen sich aus bautechnischen Gründen sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung der Staatsstraße ausführen."

Mehr Zeit einplanen


Für diesen Arbeitsschritt sei bis Anfang November eine Vollsperrung zwischen dem Kreisverkehrsplatz mit der Staatsstraße 2177 im Norden von Waldershof und der Einmündung der von Lengenfeld kommenden Staatsstraße 2170 südlich von Pfaffenreuth erforderlich. Mangels geeigneter örtlicher Umleitungsmöglichkeiten werde eine Umleitung von Waldershof über die Staatsstraße 2177 nach Marktredwitz und weiter auf die B 303 und die Staatsstraße 2169 bis zur Einmündung der Staatsstraße 2170 an der Anschlussstelle Pechbrunn der A 93 eingerichtet und örtlich ausgeschildert. Diese Umleitung sei zwischen den Verkehrsbehörden, der Polizei und dem Staatlichen Bauamt abgestimmt. "Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer, sich auf die Situation einzustellen, die eintretenden Behinderungen bei den individuellen Fahrtplanungen zu berücksichtigen und einen entsprechenden Zeitpuffer einzuplanen", betont Stefan Noll. "Ferner bitten wir um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen." Zur Vermeidung von Gefährdungen des Baupersonals und Beeinträchtigungen des ehrgeizigen und straffen Bauablaufs bittet das Staatliche Bauamt alle Verkehrsteilnehmer, der Umleitung und Beschilderung strikt Folge zu leisten. Man werde versuchen, die Arbeiten so schnell wie möglich zum Abschluss zu bringen. Dabei spiele aber auch das Wetter eine Rolle.

Nach der Vollsperrung stünden noch Restarbeiten bei laufendem Verkehr an. Während dieser Zeit sei mit leichten Behinderungen zu rechnen. Auch in diesem Zusammenhang bittet das Bauamt die Verkehrsteilnehmer um besondere Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit. Die Baufirma Roth befinde sich im Zeit- und Kostenplan, so Noll weiter. Die Kosten der Gesamtmaßnahme einschließlich der notwendigen Straßenbauarbeiten belaufen sich auf rund 900 000 Euro und werden vom Freistaat getragen. Kurz fasst Noll noch einmal zusammen, warum das Projekt in Angriff genommen wurde: "Die alte Kösseinebrücke wies einen verbrauchten Zustand auf. Weil sich mit einer Sanierung des alten Bauwerks die festgestellten Defizite nicht beheben ließen und eine Sanierung unwirtschaftlich wäre, wurde die Errichtung eines Ersatzneubaus an bisheriger Stelle notwendig."
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