Großer Preis des Mittelstandes
Innovativ und attraktiv

Strahlende Gesichter bei der Firma Ambros Schmelzer & Sohn GmbH. Robert Knitt (links) von der Oskar-Patzelt-Stiftung überreichte die Urkunde zum Erreichen der Jurystufe an Gerhard Schmelzer (Zweiter von links) und Geschäftsführer Helmut Keck (rechts). Bürgermeister Friederike Sonnemann (Zweite von rechts) gratulierte. Bild: jr
Wirtschaft
Waldershof
21.06.2016
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Acht Kommunen aus Bayern haben es beim Wettbewerb der Oskar-Patzelt-Stiftung in die Jurystufe geschafft. Mit dabei die Stadt Waldershof. Die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung sowie Bürgermeisterin Friederike Sonnemann (rechts) und Geschäftsleiter Josef Kaiser freuten sich mächtig, als Robert Knitt (Zweiter von rechts) die Urkunde aushändigte. Bild: jr

Mit der Firma Schmelzer und der Stadt haben gleich zwei Wettbewerber aus der Kösseinestadt die Jurystufe beim "Großen Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung erreicht.

Stadt Waldershof und Firma Schmelzer nehmen zum ersten Mal teil. Beide haben bereits die Jurystufe erreicht. Die Firma Schmelzer muss sich somit in Bayern gegen 168 Unternehmen behaupten, die Stadt Waldershof gegen sieben Kommunen. Robert Knitt überreichte am Dienstag im Auftrag der Oskar-Patzelt-Stiftung die Urkunden und lud zur Abschlussveranstaltung am 24. September nach Würzburg ein, wo die Preisträger bei einer Gala geehrt werden. Der große Preis des Mittelstandes wird heuer zum 22. Mal verliehen.

Einweihung am 9. Juli


Die Firma Ambros Schmelzer & Sohn GmbH beteiligt sich auf Vorschlag der Stadt Waldershof am Wettbewerb. Bundesweit sind heuer fast 5000 mittelständische Unternehmen dabei, 1220 aus Bayern. Gerhard Schmelzer stellte sein Unternehmen beim Pressegespräch am Dienstag kurz vor. Es besteht seit 103 Jahren. Seit 23 Jahren gibt es ein zusätzliches Werk am Standort Chodova Plana (Tschechien). Geschäftsführer Helmut Keck informierte, dass am 9. Juli ein neues Werk (überbaute Fläche rund 5500 Quadratmeter) in Tschechien eingeweiht wird. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann lobte das Unternehmen für ihr soziales Engagement gegenüber den Mitarbeitern, aber auch gegenüber den Vereinen der Stadt. Auch dankte sie für die hohe Ausbildungsquote. Aktuell werden 14 junge Leute in verschiedenen Zweigen ausgebildet. Robert Knitt hörte das mit Freude und Genugtuung, zeige dies doch wieder einmal, "dass der Mittelstand und die Menschen vor Ort eine Einheit bilden". Nächste Station von Robert Knitt war das Waldershofer Rathaus, wo er Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, Geschäftsleiter Josef Kaiser und den fleißigen Damen der Verwaltung die Urkunde zum Erreichen der Jurystufe überreichte. Für Kommunen gebe es einen Sonderpreis, erläuterte Knitt. Bürgermeisterin Friederike Sonnemann freute sich, "dass wir als mittelstandsfreundliche Kommune so weit gekommen sind". Sonnemann weiter: "Wir bemühen uns tagtäglich nach Kräften, unsere Stadt für Unternehmer und Firmen attraktiv zu gestalten. Wir arbeiten daran, möglichst unbürokratisch zu agieren." Sie verwies auf die Unternehmertage, die sie eingeführt habe, und auf den Tag der Ausbildung. "Wir setzen viel daran, familienfreundlich und damit auch fachkräftefreundlich zu sein. Unser Ziel ist es, ein attraktiver Wirtschaftsstandort zu sein, wenn ein Unternehmen erweitern oder sich ansiedeln will. Ich bin überzeugt, eine Kommune funktioniert nur dann gut, wenn starke Unternehmen vor Ort sind. Und Unternehmenspolitik ist bei uns Chefsache", erklärte Friederike Sonnemann. Dabei helfe eine moderne Verwaltung mit Transparenz und Bürgernähe. "Wir haben das Gesundheitsmanagement im Rathaus eingeführt. Wir wollen fit sein für unsere Bürger und offen und dabei Barrieren abbauen." Robert Knitt zeigte sich sichtlich angetan und betonte, dass die Stadt auf dem richtigen Weg sei. "Unsere jungen Leute brauchen eine Perspektive, dann bleiben sie auch hier und damit der Region erhalten."

Wir setzen viel daran, familienfreundlich und damit auch fachkräftefreundlich zu sein.Bürgermeisterin Friederike Sonnemann
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