Klasse 10 c der Ludwig-Erhard-Schule Waldmünchen informiert sich beim Familienunternehmen ...
Perfektion in Glas für den Weltmarkt

Nach der Betriebsführung stellte sich die Klasse 10 c der Ludwig-Erhard-Schule Waldmünchen zum Erinnerungsfoto. Bild: hfz
Lokales
Waldmünchen
09.06.2015
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Die Klasse 10 c der Ludwig-Erhard-Schule Waldmünchen informierte sich mit ihrer Betriebswirtschaftslehrerin F. Hackl bei "Irlbacher - Blickpunkt Glas", um Näheres über den Betrieb in Erfahrung zu bringen. Von H. Birol von der Personalabteilung erfuhren die Schüler, dass es sich bei Irlbacher um ein Familienunternehmen handelt, das 1935 von Johann Irlbacher in Dietersdorf gegründet wurde.

1952 begann die Firma als Glasschneiderei und stellte Schraubkappengläser für Schmelzsicherungen und Gläser zum Rahmen von Diapositiven her. Wegen der stetigen Marktexpansion wurde die Fertigungskapazität im Jahr 1989 um ein komplett neues Werk am Lauber Berg in Schönsee erweitert.

Seit über 70 Jahren existiert das Unternehmen nun und beweist durch viele internationale Marken wie beispielsweise IMPAdur®, IMPAtouch®, IMPAcolor® und viele mehr seine Marktposition. Auch bestehende Probleme, die sich z. B. aus der Infrastruktur im Grenzland ergeben, löst das Unternehmen mit Bravour: "Wir wollen nicht weggehen, sondern wir helfen, die Region aufzubauen", so Birol. Bestätigt wird diese Aussage durch bereits erworbene ökologische Auszeichnungen wie den Bayrischen Energiepreis im Jahr 2014. Heute ist das Unternehmen in zahlreichen Absatzmärkten, z. B. der Gebäudetechnik, der Kaminofenindustrie, der Leuchtindustrie, der Hausgeräteindustrie und der Sanitärindustrie bestens aufgestellt. So im- und exportiert die Firma Waren in über 50 Länder weltweit und beliefert Firmen wie Bosch und Siemens.

Am Ende der Präsentation führte H. Stifter, Glastechniker des Unternehmens, die Klasse durch den Betrieb. In jeder einzelnen Abteilung wurde die Einzigartigkeit des Unternehmens vor Augen geführt. Gläser werden auf verschiedenste Art und Weise mit individuellen Maschinen bearbeitet, gesäubert, poliert, gereinigt und geschliffen. Den Besuchern wurde erklärt, dass es sich bei der Fertigungstechnologie um eigens angepasste Systeme, entwickelt von den Technikexperten der Firma, handelt. Somit ist jede Maschine und jeder Mitarbeiter unersetzlich bei der Fertigung und Bearbeitung der verschiedensten Arten von Gläsern. Im weiteren Verlauf der Führung wurden Maschinen wie Wasserschneider vorgestellt, die Glas mit 3000 bis 3500 Bar Druck schneiden. Als letzte Stationen folgten die Prüf- und die Versandstation. Hier untersuchen Mitarbeiter nochmals die Ware, die bereits vor und während des Fertigungsprozesses auf Fehler getestet wurde, um den Qualitätswünschen der Kunden entsprechen zu können. So werden Artikel nur in vollster Perfektion ausgeliefert. Zu guter Letzt erwartete die Gäste noch eine Brotzeit.
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