Verletzter Fünfjähriger
Verbrennungen wohl ein Unfall

Vermischtes
Waldmünchen
15.10.2016
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Vermutlich war es doch ein Unfall: Im Fall des Buben (5), der durch brennendes Benzin lebensgefährlich verletzt wurde, geht der Ermittlungsrichter inzwischen nicht mehr von versuchtem Mord aus. Wahrscheinlicher sei ein Unfall, sagte ein Sprecher der Regensburger Staatsanwaltschaft am Freitag weiter. Die Mutter des Kindes (36) bleibt aber dennoch in einem psychiatrischen Krankenhaus. Lediglich der Sachverhalt sei abgeändert worden, sagte der Sprecher: So wird der Mutter nun fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Fall war ins Rollen gekommen, als einer Tankstellenbetreiberin das entstellte Gesicht des Buben auffiel und sie das Jugendamt alarmierte. Der Fünfjährige erzählte, seine Mutter habe ihn angezündet. Die vier anderen Kinder der Familie wurden in eine Pflegefamilie gebracht. Das Sorgerecht hat das Chamer Amtsgericht vorläufig entzogen.

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