Ab Sonntag ist der Naturerlebnisgarten auf dem Gelände des Klosters täglich geöffnet
Saisonauftakt in der Umweltstation Waldsassen

Eine starke Truppe legte in den vergangenen Tagen noch richtig ins Zeug um den Naturerlebnisgarten der Umweltstation für den Start am 1. Mai alles auf Vordermann zu bringen. Unterstützung erfuhr Michael Selinger (rechts im Bild) dabei von der Lebenshilfe Marktredwitz. Bild: kgg
Freizeit
Waldsassen
30.04.2016
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In der Umweltstation eine wichtige Stütze ist Silvan Rosner (rechts). Er hat mit einem Helfer die Fassade am Eingang neu verputzt. Bild: kgg

Die neue Saison im Naturerlebnisgarten der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen kann pünktlich beginnen - am Sonntag, 1. Mai. Möglich geworden ist mit der starken Leistung des Teams der Umweltstation. Es war von der Lebenshilfegruppe Marktredwitz unterstützt worden. Sie packt einmal wöchentlich im Garten unter Leitung von Irene Fießinger kräftig mit an.

Michael Selinger ist voll des Lobes über die Einsatzbereitschaft seines Teams. Dankbar ist der Leiter der Umweltstation besonders Brigitte Sommer. Sie sei für ihn eine wertvolle Hilfe in der Organisation vieler Veranstaltungen sowie beim Ablauf im Info-Zentrums mit dem Gartenladen. Bei Claudia Dietz weiß Selinger das Gartenteam in guten Händen. Selinger freut sich ganz besonders darüber, dass er Ramona Schack innerhalb eines Modellprojekts des Jobcenters Tirschenreuth, im Bereich "Kunst&Integration" neu einsetzen kann. "Ihr künstlerisches Talent soll mithelfen den Garten zu veredeln und ihm ein gewisses Etwas zu geben", sagt Michael Selinger. In diesem Jahr neu ins Team gerückt sind Christiane Henckel und Alfred Prüfer welche das Infozentrum mit Gartenladen in der neuen Gartensaison betreuen werden.

Enten gegen Schnecken


Die Enten auf dem Gelände des Naturerlebnisgartens durften den Winter bei Familie Schuller in Münchenreuth verbringen. Nun sind sie wieder an ihrem "alten Arbeitsplatz" zurückgekehrt und helfen mit die Schnecken in Schach zu halten. "Mit solch einer guten Besetzung kann die Saison nur ein Erfolg werden", sagt Michael Selinger. Viele Veranstaltungen Projekte seien für dieses Jahr bereits geplant. Das diesjährige Modellprojekt, "Gärten im Wandel -Waldsassen Is(s)t nachhaltig und interkulturell" welches schon seit Januar 2016 läuft, soll mithelfen die "neuen" Waldsassener Bürger kennen zu lernen und in die Gesellschaft zu integrieren. "Die gemeinsamen Gartenaktionen sind dafür ideal geeignet." Selinger verweist hier auf die im vergangene Jahr gemachten Erfahrungen, wo Flüchtlinge das Umweltstations-Team bei der Gartenarbeit unterstützt haben. Silvan Rosner hilft wo er nur kann: Er sorgt für eine einwandfreie Fassade im Eingangsbereich, begleitet Schulklassen-Aktionen, half beim Einbau der "neuen" Küche und unterstützt die vielen Projekte der Umweltstation. Laut Selinger ist der rüstige Rentner Silvan Rosner mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Rebecca Sturmann ist in diesem Jahr als freiwillige Ökologin (FÖJ) an der Umweltstation tätig. Sie wird in diesem Jahr auch die Ausbildung zum Kräuterführer machen und dann voraussichtlich ab Oktober ein Studium im Bereich Tiermedizin beginnen.

Neue Themengärten


Derzeit entstehen neue "Themenbeete" Garten. Dazu gehören ein Hügelbeet mit Terra Preta, einer nährstoffreichen Schwarzerde im TCM-Garten. Ein interkulturelles Beet gibt Informationen zu Ursprung, Verwendungsmöglichkeiten in der Küche und in der Naturheilkunde und erläutert Inhaltsstoffe der Gemüsearten. Ein Glanzlicht ist für Selinger in diesem Jahr das internationale Kräuterfestival dar wo sich alle Kräuter- und Naturfreunde von nah und fern treffen werden. Ein einzigartiges Rahmenprogramm mit Workshops, Kräuterführungen und einer Vielzahl von Ständen rund um die Welt der Kräuter stehen auf dem Programm, für gute Stimmung sorgt außerdem eine original Egerländer Kapelle.

Tomatenpflanzen und freier EintrittDie Umweltstation ist von 1. Mai bis 30. September geöffnet - täglich (Montag bis Sonntag ) von 10 Uhr bis 18 Uhr. Für die Schnellsten am Sonntag hat sich das Umweltstation-Team ein besonders Zuckerl einfallen lassen: Der erste Besucher in diesem Jahr bekommt ein Tomatenpflanzen- Sortiment und ein Jahr freien Eintritt in den Naturerlebnisgarten geschenkt. (kgg)
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