Lob für Gerwig-Kreis von OWV-Hauptvorsitzendem Armin Messner
Beispielhafte Kulturarbeit

Treue Mitglieder zeichnete der Gerwig-Kreis bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Prinzregent Luitpold aus. Von links Vorsitzender Manfred Brunner, Reinhard Rustler, Gunda Bauer, OWV-Hauptvorsitzender Armin Messner und Bürgermeister Bernd Sommer. Bild: kgg
Freizeit
Waldsassen
12.03.2016
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Nach den Berichten durften sich treue Mitglieder des Gerwig-Kreises ehren lassen. Außerdem lobte OWV-Hauptvorsitzender Armin Messner die Stadt Waldsasssen - für das Streben nach dem Welterbe-Titel.

"Bleiben Sie weiterhin so aktiv" - dies wünschte sich Bürgermeister Bernd Sommer vom Gerwig-Kreis bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Gasthof Prinzregent Luitpold. Zusammen mit Armin Messner, dem Hauptvorsitzenden des Oberpfälzer Waldvereins (OWV), wurden Reinhard Rustler für 15 Jahre Mitgliedschaft und für 25 Jahre Gunda Bauer mit Ehrennadeln und Urkunden ausgezeichnet. 20 Jahre Mitglied im Gerwig-Kreis ist auch das Ehepaar Eleonore und Willi Freitag.

Gerwig-Kreis-Information


Das Totengedenken galt vor allem der im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Sabine Schrott, Annemarie Bäuml, Museumsleiter Adolf Gläßel und Anton Brandl. Vorsitzender Manfred Brunner ließ das Vereinsjahr 2015 chronologisch Revue passieren. Die Termine waren auch in der Gerwig-Kreis-Information aufgelistet, die allen Mitgliedern vorlag.

Als besondere Ereignisse stellte Manfred Brunner die Buchpräsentation "Innehalten, Beten, Staunen - Kleindenkmäler in und um Waldsassen" in der Kloster-Aula, die Errichtung und Segnung des neuen Hochberger-Kreuzes an der Antonie Werner Straße und die Restaurierung des Feldkreuzes am Kondrauer Quellenweg vom Vorsitzenden heraus. Nennenswert war auch die Beteiligung am Ferienprogramm mit einer Führung durchs Museum speziell für Kinder unter Leitung von Walter Fiedler.

Wie Manfred Brunner zum neu erschienenen Buch sagte, habe man damit eine weitere Lücke in kultureller Hinsicht gefüllt. Die Neuerscheinung sei weggegangen wie die sprichwörtlich "warmen Semmeln" und man habe viel Lob und Anerkennung erfahren dürfen. Nur 13 Exemplare seien noch verfügbar.

Wanderwart Gerhard Paintner verwies in seinem Bericht auf die Frühjahrs-Wanderung von der Kappl über den Kreuzstein entlang der Grenze zum Buchbrunnen und auf dem Rückweg zur alten Siedlung "Forchheim". Bei der Herbstwanderung ging es vom Naturdenkmal "Niglbuche" zum "Alten Herrgott" und Altmugler Wasserfällen. Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Christa Wirth zeigte finanziell geordnete Verhältnisse auf. Ferdinand Vogl bescheinigte auch im Namen von Bruno Salomon und Andreas Grillmeier einwandfreie Arbeit.

365 Tage im Jahr aktiv


"365 Tage im Jahr aktiv" sei der Gerwig-Kreis, sagte Bürgermeister Bernd Sommer in seinem Grußwort und meinte, es werde dabei herausragende Arbeit geleistet. Seit dem plötzlichen Tod von Adolf Gläßel sei Robert Treml alleiniger Leiter des Stiftlandmuseums. Sommer freute sich, dass Hans Zölch den Posten des Stellvertreters übernimmt - zur Eröffnung der neuen Saison. Beiden wünschte Sommer weiterhin ein "gutes Händchen" in Sachen Stiftlandmuseum. Mit der neuen Sonderausstellung werde das Jubiläumsjahr "120 Jahre Stadt Waldsassen" begleitet.

OWV-Hauptvorsitzender Armin Messner bezeichnete in seinem Grußwort Waldsassen als Vorzeigestadt im Hinblick auf Denkmalspflege und die hier betriebene Kulturarbeit. Dies sei ein guter Boden für das Streben um die Anerkennung als "Weltkulturerbe". Hier würden die Arbeit und die dafür erforderlichen großen Anstrengungen nicht gescheut. (Seite 28)
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