Pilgertour rund um Waldsassen
Von Gottes Anwesenheit im Leben

"Aufbrechen - im ersten Schritt liegt der ganze Weg!": Im Kloster Waldsassen (Bild) begann die Pilgerwanderung mit Sabine Schiml (Zweite von links), Gemeindereferentin im Dekanat Tirschenreuth. Bild: hfz
Freizeit
Waldsassen
20.04.2016
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Nach einem Impuls und Pilgersegen machten sich 10 "wetterfeste" Pilger gemeinsam auf die 18 Kilometer langen Route über den neuen Uferweg entlang der Wondreb nach Kondrau über die Gommelbergkirche nach Neudorf und von dort nach Konnersreuth: "Aufbrechen - im ersten Schritt liegt der ganze Weg!" - so lautete das Motto einer Pilgerwanderung rund um Waldsassen. Ausgangspunkt war die Klosterkirche.

Gemeinsam trotzten die Pilger "Wind und Wetter". Mit Impulsen, Gebeten und Liedern lud Sabine Schiml, Gemeindereferentin im Dekanat Tirschenreuth alle ein, trotz Dauer-Nieselregen, Aufzutanken, Aufzuatmen, die Schönheit Gottes Schöpfung zu genießen und Gottes Anwesenheit im eigenen Leben nachzuspüren. Das Angebot im Programm der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen war zusammen mit dem Dekanat Tirschenreuth initiiert worden.

Verweilen und Nachdenken


Nach dem Mittagessen im Gasthaus "Kouh-Lenzen" in Konnersreuth beruhigte sich das Wetter und die Teilnehmer entdeckten schweigend den neuen Besinnungspfad "Resl von Konnersreuth. Kunstvolle Glasbilder und Granitstelen mit bewegenden spirituellen Impulsen von Pater Benedikt Leitmayr luden zum Verweilen und Nachdenken ein. Nach dieser spirituellen Verschnaufpause führte der Weg über Groppenheim durch den Kapplwald zurück nach Waldsassen Mit einer Meditation und Segen in der Stiftsbasilika ging ein bewegter Tag zu Ende. Gemeindereferentin Sabine Schiml dankte für das gemeinsam Unterwegssein und ermutigte alle die gesammelten kostbaren Erfahrungen fest ins Herz einzuschließen. Mit den Hinweis "Wer sich in Wüstenzeiten an diese wunderbaren Erfahrungen erinnern kann, trägt Schätze in sich, die er heben und von denen er zehren kann. Schöne Momente sind wie Oasen, die uns nähren, wenn wir durch wüste Zeiten gehen" überreichte Sabine Schiml den Teilnehmern einen Halbedelstein.

Der Pilgertag klang mit einer Stärkung im Haus St. Joseph aus.
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