Rückblick bei der Hegegemeinschaft
Jagdhornbläser brauchen dringend Zuwachs

Freizeit
Waldsassen
29.03.2016
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Ein großartiger Erfolg, so der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Waldsassen, Helmut Schnurrer, sei der erstmals mit der Hegegemeinschaft Mähring ausgetragene Jägerball und die damit verbundene Tombola im "Adamhof" in Hardeck geworden. Schnurrer dankte in diesem Zusammenhang vor allem auch den regionalen Firmen für ihre Unterstützung.

Der Reinerlös von 600 Euro habe die Hegegemeinschaft gespendet. Jeweils 150 Euro erhielte beide Hegegemeinschaften für die Jugendarbeit und die weiteren 300 Euro überreichte Schnurrer im Rahmen der Jahresversammlung an die Lebenshilfe-Kreisvereinigung Tirschenreuth. Deren stellvertretender Vorsitzender Franz Malzer und Dagmar Selch nahmen gerne die Spende entgegen. Malzer versprach, das Geld zielorientiert für die Behinderten zu verwenden. Schnurrer verwies auf zahlreiche Aktivitäten der Hegemeinschaft - die Hubertusfeier, diverse Geburtstagsfeiern, das Schlachtschüsselessen im "Adamhof" oder auch an das Kurzwaffenschießen in Waldsassen. Nicht den gewünschten Erfolg habe eine revierübergreifende Drückjagd im Raum Münchenreuth erbracht. Eventuell wolle man es das nächste Mal mit mehr Hunden versuchen.

Nur sieben Aktive


Schnurrer abschließender Dank galt besonders dem Forstbetrieb Waldsassen und dem Landratsamt Tirschenreuth für die stets gute Zusammenarbeit. Hornmeister Bernhard Stier berichtete von zahlreichen Einsätzen der Jagdhornbläser. Er wies jedoch darauf hin, dass er aktuell nur noch sieben aktive Bläser habe. Es fehle der Nachwuchs, so dass es fraglich sei, wie lange es das Bläserkorps noch gebe. Er bat eindringlich darum, neue Mitglieder für die Jagdhornbläser zu werben, ansonsten könnte die Zukunft der Jagdhornbläser problematisch werden. Von geordneten Finanzen berichtete Norbert Fleißner, der die wesentlichen Einnahmen und Ausgaben auflistete.

Bei der abschließenden Trophäen-Bewertung wurden wieder eine stattliche Anzahl von Rehgehörnen vorgelegt und bewertet. Die stärkste Bock-Trophäe kam von Thomas Bayer aus dem Revier Neualbenreuth vor Otto Hecht aus Münchenreuth. (Im Blickpunkt)

Besonderer Aufwand für Jagdhunde

Waldsassen. (kro) Gerhard Schneider, Leiter des Forstbetriebs Waldsassen, stellte in seinem Grußwort bei der Jahreshauptversammlung des Hegerings die Zusammenarbeit mit den Jägern heraus und nannte Zahlen aus der Statistik. Auffallend sei die Zunahme aller Schalenwildarten, besonders beim Schwarzwild. Hier müsse jagdlich mehr abgeschöpft werden.

Stellvertretender Hegegemeinschaftsleiter Helmut Übelacker untermauerte seinen bereits bei der Bürgerversammlung geäußerten Antrag und nannte es unverständlich, einen Jagdhund oder einen Wachhund auf einer Einöde mit Hunden gleichzusetzen, die nur zum Vergnügen gehalten werden. Besonders Jagdhunde verlangten einen hohen zeitlichen Aufwand bei der Ausbildung und zum Beibehalten des Ausbildungsstandes.

Bürgermeister Bernd Sommer verwies darauf, dass die Stadt Waldsassen als Jagdgenosse ebenso mit betroffen sei. Er sicherte er eine Überprüfung des Hundesteuersatzes für die Jagd-, Hof- und Wachhunde zu.
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