Schießwettbewerbe prägen Vereinsarbeit
Kriegerkorps räumt Preise ab

Die Riege der mit Schießauszeichnung und Jubiläumsnadeln ausgezeichneten Mitglieder des Kriegerkorps mit (von links) Kreisvorsitzendem Ferdinand Lienerth, Kreisschießwart Josef Peter, Robert Treml, Alfons Reithmeier, Karl Birner, Alfons Döllinger, Roland Schäfer, Heinz Loch, Johann Riedlinger, Elfriede Fischer, Werner Eckstein, Feldkurat Pfarrer Sven Grillmeier, Gerhard Bötzl, Vorsitzender Bruno Salomon und 2. Bürgermeister Karlheinz Hoyer. Bild: kdi
Freizeit
Waldsassen
28.03.2016
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Die Mitgliederzahl beträgt derzeit 32 Personen, davon 16 Uniformträger. 9 Männer sind gleichzeitig auch bei der Bundesvereinigung der Kameradschaft Feldmarschall Radetzky in Wien Mitglied. Das 1. Österreichische Kriegerkorps (ÖKK) ist ein ungewöhnlicher Verein.

Verschiedene Veranstaltungen prägten das vergangene Vereinsjahr, sagte Vorsitzender Bruno Salomon bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Pirkl. Neben den Monatsversammlungen und Geburtstagsbesuchen wird die Vereinsarbeit in einem wesentlichen Teil von der Teilnahme an Schießveranstaltungen bestimmt.

Bei der Radetzky-Feier


Zwei Mannschaften mit Mitgliedern der Reservistenkameradschaft und des Kriegerkorps beteiligten sich am 34. Kaiserjägerschießen in Innsbruck wo unter den 177 angetretenen Mannschaften wieder hervorragende Ergebnisse erzielt wurden. Gute Leistungen lieferten die Mitglieder auch beim Kreiskameradschaftsschießen des BSB ab. Als herausragendes Ereignis im Vereinsjahr bezeichnete Salomon die Teilnahme an der 50. Radetzky-Feier der "Bundesvereinigung Kameradschaft Feldmarschall Radetzky" in Wien.

Bei einer beeindruckenden Feier mit herrlichem Kaiserwetter waren über 100 Abordnungen von Traditionsvereinen aus Österreich, Deutschland und Tschechien, größtenteils mit Fahnen und teilweise in alten "k.u.k-Uniformen" angetreten.

Weitere Stationen im Vereinsjahr waren die Teilnahme an der Landesversammlung des BSB sowie am 50. Stiftungsfest des Radetzky-Ordens im Oktober in Wien. Die traditionelle Adventsfeier zusammen mit der Egerländer Gmoi rundete das Vereinsjahr ab. Mit einem Dank an die Vorstandsmitglieder und alle engagierten Mitarbeiter besonders auch an die Frauen schloss Salomon seinen Bericht. "Nur so kann die Pflege und Aufrechterhaltung der soldatischen Tradition der früheren "k.u.k.-österreichisch-ungarischen Armee" gewährleistet sein. Von zahlreichen Erfolgen der Schießgruppe berichtete Schießwart Karl Birner. So erreichten die Sportschützen beim Landesschießen in verschiedenen Disziplinen und Waffengattungen in der Einzelwertung 10 mal den ersten Platz, 4 mal den 2. Platz und 6 mal den dritten Platz. In der Mannschaftswertung standen 6 Mannschaftssiege zu Buche während 2 mal "nur" der 2. Platz erreicht werden konnte.

Ähnlich gute Leistungen gab es auch zum Landes-Großkaliberschießen zu vermelden. Hier konnte in der Einzelwertung 9 mal der erste Platz, 11 mal der 2. Platz und 9 mal der dritte Platz belegt werden. In der Mannschaftswertung stellte das Korps 12 mal den 1. Sieger. Beachtenswert bezeichnete Birner die Leistungen beim Bundessschießen, nehmen dort doch Schützen aus der gesamten Bundesrepublik teil. Hier waren immerhin 7 Mannschaftssiege und 3 Siege in der Einzelwertung zu vermelden. Schieß-Auszeichnungen des BSB von 1874 und des Kyffhäuser-Bundes erhielten für diese Erfolge Karl Birner, Gerhard Bötzl, Alfons Reithmeier, Heinz Loch, Osman Cankurt, Peter Neumüller, Johann Riedlinger und Bruno Salomon. Die Verdienstmedaille des ÖKK in Bronze bekam Christa Böhm auszeichnen. Die Jubiläumsmedaille in Gold der Kameradschaft Feldmarschall Radetzky wurde an Feldkurat Pfarrer Sven Grillmeier, Alfons Döllinger, Karl Birner, Roland Schäfer, Heinz Loch und Gerhard Bötzl verliehen.

Viele Auftritte


2. Bürgermeister Karlheinz Hoyer, Kreisvorsitzender Ferdinand Lienert und Kreisschießwart Josef Peter äußerten sich in ihren Grußworten lobend über die Arbeit des Kriegerkorps. Sie bedankten sich für die örtlichen und auch überörtlichen Auftritte und Einsätze sowohl bei Festlichkeiten als auch bei den Schießwettbewerben auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Besonders zu loben sei die Pflege der Kameradschaft mit den österreichischen Verbänden und Vereinigungen.
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