Harmonie in Bestform

Blumen überreichte (von links) Stadtpfarrer Thomas Vogl an Tenor-Solist Juan Lopez, Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter, Organistin Silvia Gmeiner, "Rastislav"-Vorsitzende Iva Kakácov sowie "Rastislav"-Chorleiter Jaroslav Martinásek. "Rastislav"-Chorsänger Dalibor Sevcik fungierte als Dolmetscher. Bild: pz
Kultur
Waldsassen
08.11.2016
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Nur zwei gemeinsame Proben brauchten die Partner - jeweils gut zwei Stunden lang. Dann waren die Musizierenden fit für die große Aufgabe.

"Das ist immer wieder beeindruckend", drückte Stadtpfarrer Thomas Vogl seine Bewunderung darüber aus: "Dass das so einheitlich und geschlossen funktioniert, ist einfach klasse und das Beste, was man über Harmonie sagen kann."

Beim Empfang im Jugendheim-Festsaal für die Mitwirkenden des großen Herbstkonzerts unterstrich Thomas Vogl aber auch, dass dies vor allem den beide musikalischen Leitern zu verdanken wäre - Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter und Jaroslav Martinásek. Zum wiederholten Male hatten der Chor der Basilika aus Waldsassen und der Chor "Rastislav" aus Blansko in der Nähe von Brünn/CZ die Werke für das Herbstkonzert unabhängig voneinander einstudiert. "Ich darf mich für diese besondere Leistung ganz herzlich bedanken", sagte Pfarrer Vogl, der von einem "großartigen Erfolg" und einem "wunderschönen Konzert" sprach.

Die zusammen etwa 100 Frauen und Männer führten die Bach-Kantate "Aus der Tiefen rufe ich Herr zu dir" sowie das Mozart-Requiem KV 626 auf - zusammen mit dem Orchester Czech Virtuosi aus Brünn. Blumen gab es für Juan Lopez (Tenor), der als einziger Solist mit zum gemeinsamen Abendessen kam. Einen Strauß überreichte Pfarrer Vogl auch an Jaroslav Martinásek und an Andreas Sagstetter sowie an Organistin Silvia Gmeiner. Einen Blumenstrauß erhielt Iva Kakácová als Vorsitzende des Chores "Rastislav", die sich ihrerseits für die angenehme Zusammenarbeit bedankte. Zuletzt sind noch Gastgeschenke für die Chöre ausgetauscht worden - jeweils regionale Spezialitäten. (Kultur Seite 36)

Unter den Mitwirkenden beim Herbstkonzert gab es im Chor der Basilika diesmal zwei besondere Sänger: Pater Romanos Werner, der das Seelsorger-Team in Waldsassens katholischer Stadtpfarrei verstärkt, sang im Bass mit. Fritz Lieb, Diakon der evangelischen Gemeinde, war Gastsänger im Tenor. "Schön, dass du mit dabei warst", sagte Pfarrer Thomas Vogl beim Empfang im Jugendheim-Saal und freute sich, wie gut in Waldsassen die Ökumene im Jahr des Reformationsgedenkens funktioniert.

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