Herbstkonzert in der Kloster-Aula
Feinste Akkordeonmusik

Konzertante Akkordeonmusik präsentierte das Orchester unter Leitung von Dr. Silke Polata in der Aula des Klosters. Bild: kgg
Kultur
Waldsassen
26.10.2016
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Mit besonderer Musik überraschte das Orchester unter Leitung von Dr. Silke Polata das Publikum beim Herbstkonzert in der Aula des Klosters. Sogar eine Uraufführung gab es.

Nach dem Eröffnungsstück mit dem 1. Satz "Nigun Shell Yossy" aus der Israeli Suite Nr. II von Johan de With freute sich Vorsitzender Oskar Bindl über den Besuch vieler Akkordeonmusikfreunde und Vereinsabordnungen: "Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden", zitierte Bindl Berthold Auerbach.

Durchs Programm unter dem Motto "Von Klassik bis Moderne" führte anschließend Dr. Norbert Kotzbauer, der in bewährter Art und Weise den Abend moderierte und dem Publikum die musikalischen Darbietungen näher erläuterte. Die musikalische Reise führte dann zunächst mit "Slavonska Rhapsolija" von Adolf Götz nach Slawonien. Anschließend folgte dann die Ouvertüre zum Oratorium "Paulus" von Felix Mendelsohn-Bartholdy. Hier durften die Besucher eine Uraufführung miterleben, Dr. Silke Polata hat für ihr Akkordeonorchester zu arrangiert. Danach folgte noch eine weitere Bearbeitung eines Orchesterwerkes der Orchesterleiterin und dies bei vier weiteren kleinen Ouvertüren von Anton Bruckner, die als zusammenhängendes Werk gespielt wurden mit viel Applaus bedacht wurden.

Anschließend wechselte mit "Olivion" von Astor Piazolla das Programm in die Welt der Filmmusik, Mit der Overtüre zum Lustspiel "Dichter und Bauer" des bekannten Operettenkomponisten Franz von Suppé gingen die 20 Orchestermitglieder mit viel Applaus in die wohlverdiente Pause. Den zweiten Teil eröffnete das Vorspiel zur Oper "Carmen" von G. Bizet, anschließend folgte eine dreisätzige Suite aus "Land und Leute" von Helmut Herold Tango Argentina, norwegischer Walzer und Mitternacht in Schweden. Schwungvoll ging es weiter mit dem "Ungarischen Tanz Nr.15" bearbeitet von Dr. Silke Polata für Akkordeon. Abgerundet werden sollte der Konzertabend mit "Misteriosa Venezia". Stürmischer Applaus, der für zwei Zugaben sorgte - "Sentimental Reflectia" von Marc Knopf und der dritte Satz der Israeli Suite "Nigun Shell Yossy", das Stück, das den Abend einleitete. (Weiterer Bericht)
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