Kulturnotizen Domspatzen folgen auf Basilikachor

Kultur
Waldsassen
18.02.2015
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Mit dem Kulturpreis der Bücher-Dieckmeyer-Stiftung ausgezeichnet worden sind jetzt die Regensburger Domspatzen. Damit steht der weltberühmte Chor in einer Reihe mit dem Chor der Basilika Waldsassen und Andreas Sagstetter. Der Basilika-Kirchenmusiker und Regionalkantor leitet den Waldsassener Chor; beide waren 2013 mit dem Förderpreis ausgezeichnet worden. Die Stiftung Bücher-Dieckmeyer fördert die Pflege der Kirchenmusik in Bayern. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Verleihung von Preisen, Zuschüssen zu Sachkosten, Förderung von besonders anspruchsvollen Interpretationen der Kirchenmusik in Bayern in Konzerten, auf Tonträgern oder in den Medien.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.stiftung-buecher-dieckmeyer.de

"Blonder Engel" im Schmidt-Haus

Nabburg. (kbw) Ein himmlischer Gast aus Linz kommt am Freitag, 27. Februar (20.30 Uhr) auf die Bühne im Schmidt-Haus nieder: "Blonder Engel", dieser Name steht für raffinierte Texte, gewürzt mit einem großen Batzen Selbstironie, serviert mit virtuosem Gitarrenspiel und unbändigem Improvisationstalent. Nackter Oberkörper, goldene Leggins, Engelsflügel und eine Bassstimme, um die ihn jeder Hollywood-Bösewicht beneidet, das sind die Markenzeichen des jungen Linzer Künstlers, der zwischen seinen schelmischen Songs gerne mal in Geschichten abschweift, dessen Ende nicht einmal er selbst kennt. Karten unter Telefon 09433/9598 oder per E-Mail g.westiner@t-online.de.

Ausstellung "Verdrängte Bilder"

Nürnberg.(epd) Wera Jessakowa und Iossif Jessakow haben von 2012 bis 2014 etwa 100 jüdische Zeitzeugen in und um Nürnberg befragt. Ergebnis dieser Interviews ist die Ausstellung "Verdrängte Bilder", die ab 2. März in Nürnberg zu sehen sein wird, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Es werden Porträts von jüdischen Kriegsteilnehmern, Überlebenden der Ghetto- und Konzentrationslager und der Leningrader Blockade sowie Arbeiter im sowjetischen Hinterland gezeigt, außerdem historische Fotografien aus Privatarchiven der jüdischen Neubürger Nürnbergs.

Die Ausstellung "Verdrängte Bilder" wolle einen Beitrag zur Erinnerung an den Kampf und das Leiden der jüdischen Menschen in Osteuropa unter der Herrschaft des Nationalsozialismus leisten, heißt es. Man wolle einen Dialog zwischen den Überlebenden des Krieges und des Holocausts und der Generation der Nachgeborenen anstoßen.
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