Monte Soprano Chor begeistert mit sanften Klängen und musikalischer Präzision bei ...
Gänsehaut bis zum letzten Ton

Kraftvoll präsentieren sich die Männer des Monte Soprano Chors mit ehemaligen Sängern des Windsbacher Knabenchors in Waldsassen. Bild: zaf
Kultur
Waldsassen
02.11.2016
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Ein ganz besonderer Chor singt sich bei einem Benefizkonzert in der Waldsassener Basilika in die Herzen der Zuhörer. Besonders nicht nur in musikalischer Hinsicht. Denn der Monte Soprano Chor formiert sich für jedes Projekt neu aus Hunderten von ehemaligen Sängern des Windsbacher Knabenchors. Dirigiert wird er von dessen früherem Leiter Dr. Karl-Friedrich Beringer.

Kraftvolle Dynamik


Es ist musikalisch höchstes Niveau, was der Chor, in dem nahezu alle Altersstufen vertreten sind, in der voll besetzten Basilika bietet. Auf dem Programm stehen unter anderem Psalmen von Emanuel Vogt und Helmut Duffe, die ebenfalls Mitglieder bei den Windsbachern waren. Wo zu Beginn noch eher leise Töne angeschlagen werden, zeigen die Männer bei einigen Stücken kraftvoll ihr Können. Ihre Darbietung lebt von der starken Dynamik.

Das einheitliche An- und Abschwellen der Töne garantiert Gänsehautmomente beim Publikum. So bietet der Monte Soprano Chor Werke unter anderem von Anton Bruckner, Felix Mendelssohn Bartholdy, Friedrich Kuhlau und Wolfgang Amadeus Mozart.

Abwechslung bringen zwei Orgelwerke von Dekanatskirchenmusiker Andreas Sagstetter. Mit herausragender Präzision spielt er ein Concerto von Johann Bach und eine Sonate von Mendelssohn Bartholdy. Ein weiterer ehemaliger Windsbacher Sänger ist maßgeblich an den Arrangements des Chors beteiligt. Klaus Bucka arrangierte viele für gemischten Chor bestimmte Werke, zum Beispiel von Anton Bruckner. Nicht nur das macht sie in ihrer Art einzigartig, sondern auch, dass sie so noch nie aufgeführt wurden. Nach dem "Abendlied" von Josef Rheinberger und einem ganz besonderen "Ave Maria" von dem österreichischen Komponisten Josef Gruber klingt das Konzert mit dem Werk "Über allen Gipfeln ist Ruh" aus. So sanft und leise wie die Sänger mit dem Ton ihres ersten Stückes begonnen haben, so klingt auch der letzte Ton der Zugabe aus. Der Chor bleibt nicht nur wegen seines harmonischen und homogenen Gesangs in Erinnerung.

Vor allem die deutliche Aussprache und der klare Klang machen das Benefizkonzert zu einem ganz besonderen Erlebnis.
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