Orgelkonzert in der Basilika
Toccaten zu Beginn und am Ende

Das Publikum war begeistert nach dem Orgelkonzert, das Hans-Eberhard Roß am Sonntag in der Basilika gab. Der Kirchenmusikdirektor bedankte sich für den langanhaltenden Applaus am Ende mit zwei Zugaben. Bild: kgg
Kultur
Waldsassen
09.08.2016
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Besucher des Orgelkonzertes in der Basilika Waldsassen durften am Sonntag den Organisten Kirchenmusikdirektor (KMD) Hans-Eberhard Roß, einen ehemaligen Schüler von Prof. Günther Kaunzinger, mit einem beeindruckenden Konzert erleben. Der Titularorganist der Waldsassener Basilikaorgel, Prof. Günther Kaunzinger, musste wegen Erkrankung kurzfristig sein Konzert absagen.

Hans-Eberhard Roß gestaltete ein sehr vielseitiges Programm. Den Anfang und das Ende bildeten zwei der berühmtesten Toccaten der Orgelliteratur, die d-Moll Toccata von Johann Sebastian Bach und die Toccata aus der 5. Symphonie von Charles-Marie Widor. Roß spielte beide Toccaten sehr virtuose, erstere in einer sehr abwechslungsreichen Registrierung. Glanzlicht im Programm zweifelsohne das Final aus der 1. Symphonie von Louis Vierne. Auch zwei Orgelbearbeitungen aus der Feder von Hans-Eberhard Roß hörte das Publikum - das Rondo capriccioso op. 14 von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie die Romance für Flöte und Klavier aus op. 34,1 von Widor. Cesar Franck durfte nicht fehlen. Aus der Sammlung "L"Organiste" stellte der Interpret drei ausgewählte Stücke in Form einer Suite zusammen.
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