"Tag der offenen Gartentür": Viele Besucher im Naturerlebnisgarten und im Gedankengarten
Gesund und gut aus Kräutern

"Hullerköichla" bereitete Rita Süß am Stand des Deutsch-tschechischen Stammtisches zu. Bild: kgg
Kultur
Waldsassen
29.06.2015
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Einen kleinen Vorgeschmack aufs Bürgerfest gab es am Sonntag beim "Tag der offenen Gartentür". Naturerlebnisgarten und der gegenüberliegende "Gedankengarten" waren das Ziel vieler Besucher.

Umweltstations-Chef Michael Selinger hatte zu dem bewährten Termin am letzten Juni-Sonntag das erste "Kräuterfestival" arrangiert: Viele der mittlerweile 200 zertifizierten Kräuterführer waren gekommen. 12 von ihnen präsentierten am Sonntag ihr Wissen und angeeignetes Können in der Zubereitung Kräutertinkturen und Kräutersalben, Führungen durch den Hildegard-Garten auf dem Gelände der Umweltstation.

Zudem gab es diverse Vorträge rund ums Thema Kräuter - etwa "Krautis wundersame Heilung" mit Johannes Gierschner. Mit einem Infostand vertreten war auch das Ecozentrum aus Waldsassens tschechischer Partnerstadt Chodau/Chodov. Dort gab's neben Infomaterial Kräuterlimo und Häppchen mit Kräuterbutter. Beim Deutsch-tschechische Stammtisch Waldsassen gab es zum Kräutertee von Rita Süß ausgebackene leckere "Hullerköichla". Vervollständigt wurde das "Kräuter-Menü" mit Kräuter-Bratwürsten von Kräuterführer Hermann Malzer.

Großartiges Engagement von Michael Selinger

Bei der Eröffnung am frühen Vormittag würdigte Bürgermeister-Stellvertreter Karlheinz Hoyer das großartige Engagement von Michael Selinger für die Umweltstation. Sie sei einzigartig in der nördlichen Oberpfalz. Die schon zahlreich anwesenden Besucher gab er den Rat Augen und Ohren offen zu halten. Vieles gebe es zu sehen und zu hören.

Ludek Souvup bedankte sich im Namen des Ekozentrums aus Chodow für die Einladung an diesem Kräuterfestival teilnehmen und sich auf diese Weise präsentieren zu dürfen. Man schätze diese Partnerschaft sehr, erklärte der Sprecher. Für die Kräuterführer bedankte sich Ernestine Kastenmeier aus Donaustauf bei Michael Selinger für das Zustandekommen dieses ersten Kräuterführer-Symposiums. Die Ausbildung zur Kräuterführerin habe ihr sehr viel gebracht, man komme mit vielen Leuten zusammen wo man das erlernte eigene Wissen und Können so weitergeben könne. Sie empfahl den Besuchern an Kräuterführerkursen teilzunehmen und sich so für die Heilkräfte aus der Natur fit zu machen.
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