150 Jahre Waldsassener Klosterschule: Bischof Voderholzer und Kultusminister Spaenle feiern mit
Mädchenbildung "revolutionär"

Für Ehrengäste gab"s zur Feier des Tages Präsente - T-Shirts mit dem Jubiläumslogo der Mädchenrealschule: Bischof Rudolf Voderholzer (links) und Kultusminister Ludwig Spaenle. Bild: Grüner
Lokales
Waldsassen
05.10.2015
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"Wir stehen vor den Wurzeln dessen, was die Bildung des Abendlandes ausmacht", sagte Ludwig Spaenle am Freitag in der Aula des Klosters Waldsassen: Der Kultusminister war Festredner beim Jubiläum "150 Jahre Mädchenbildung in der Abtei Waldsassen". Spaenle ging auf die historische Bedeutung der Klöster im Europa des Mittelalters ein. Klösterliches Bildungswesen habe den Weg durch alle Schichten ermöglicht. "Das war revolutionär", sagte Spaenle.

Der Feier ging ein Pontifikalgottesdienst in der Stiftsbasilika mit Bischof Rudolf Voderholzer voran. Er verknüpfte den Anlass des Jubiläums mit dem Flüchtlings-Zustrom: Extremisten zerstörten zunächst Bildungseinrichtungen, vor allem Mädchenschulen. Vor einer Islamisierung des Abendlandes müsse aber niemand Angst haben - zumindest so lange die christlichen Werte aufrecht erhalten blieben, wie es auch in der Mädchenrealschule geschehe.

20 Jahre Äbtissin Laetitia

Am Samstag feierte die Abtei das 20. Weihejubiläum von Äbtissin Laetitia Fech. Beim unbeschwerten Brunch in der Aula mit rund 140 Gästen verlieh Bürgermeister Bernd Sommer der Ordensfrau die Ehrennadel in Gold der Stadt Waldsassen. Der Feier ging ein Dankgottesdienst in der Klosterkirche mit Abtprimas Notker Wolf als Hauptzelebrant voran. Der prominente Ordensmann stand am Vorabend zusammen mit der Band "Feedback" bei einem Rockkonzert in der Sporthalle der Mädchenrealschule auf der Bühne.
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