495 gefiederte Tiere bei der Kreis-Geflügelschau - Zwölf Jungzüchter - Hoyer: Kinder- und ...
Prächtiges Federvieh aus nächster Nähe

Nach der Eröffnung der 22. Kreisschau der Geflügelzüchter mit (Zweiter von links) Kreisvorsitzender Thomas Gühl, (Dritter von links) Vorsitzender Franz Haberkorn (Fünfter von links), Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Hoyer und (Dritter von rechts) Ausstellungsleiter Josef Bauer. Bild: kro
Lokales
Waldsassen
16.12.2014
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Karl-Heinz Hoyer brach eine Lanze für die Kleintierzucht. Der Zweite Bürgermeister stellte nicht nur den Wert des tollen und zeitaufwendigen Hobbys heraus. Hoyer erinnerte auch daran, dass die Kleintierzüchter früher - in Zeiten, wo es den Menschen weniger gut als heute erging - die Ernährer des Volkes gewesen seien.

Hoyer warb zu Beginn der 22. Kreisgeflügelschau am Wochenende in der Halle des Kleintierzuchtvereins auch dafür, dass solche Ausstellungen von den Schul- und Kindergartenkindern besucht werden sollten. "Die Kinder kennen doch keine Taube oder kein Huhn mehr." Bei solchen Schauen könnten die Mädchen und Buben aus nächster Nähe viele interessante und schöne Tiere sehen und kennenlernen. Zu Beginn der Ausstellung freute sich Franz Haberkorn als Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Waldsassen, dass der Ortsverein nach 2012 erneut diese Kreisschau ausrichte. Sein besonderer Dank galt Josef Bauer und seinem Team, die mit enormen Engagement diese Schau organisierten. Anerkennung galt auch den Konnersreuther Geflügelzüchtern für ihre Unterstützung. Erfreut zeigte er sich zudem über die Tatsache, dass diesmal sehr viel Großgeflügel ausgestellt worden war.

Immer höhere Auflagen

Kritik übte der Vorsitzende aber auch an den immer höheren Auflagen, die auch die Kleintierzucht betreffen. Dabei sollten diese Vorschriften eher die Massentierhaltung betreffen als die Kleintierzucht, stellte er sachlich und nüchtern fest. Haberkorns veriwes abschließend auf die Unterstützung durch Sponsoren und Firmen; ohne diese Hilfe wären derartige Ausstellungen nicht zu schultern.

Kreisvorsitzender Thomas Gühl wies darauf hin, dass es immer schwieriger werde, Veranstalter und die entsprechenden Hallen für derartige Veranstaltungen zu finden. Großes Lob zollte er Ausstellungsleiter Josef Bauer. Denn eine solche Schau sei mit enorm viel Arbeit verbunden. Gühl dankte aber auch allen Züchtern, die bei dieser Kreisschau vertreten seien und so ihre schönsten Tiere präsentierten. Lob galt zudem der Jugend: 12 Jungzüchter zeigten 85 Tiere. Jugendliche, die sich der Kleintierzucht engagierten, gebühre große Anerkennung - gerade im Zeitalter der elektronischen Konkurrenz, "Dein Tier lässt sich nicht einfach abstellen wie ein Handy".

Auch Gühl ging kurz auf die Massentierhaltung ein. "Wir Geflügelzüchter sind anders." (Info-Kasten)
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