Agenten mit Körbchen

Das Helferinnen-Team hatte israelische Köstlichkeiten zubereitet, die vor und nach der Aufführung ihre Abnehmer fanden. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
20.07.2015
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Bei der Aufführung, die sich in acht Szenen gliederte, gingen die Akteure in ihren Rollen förmlich auf. Dem Publikum gefiel, was es am Freitag im Jugendheim-Saal erlebte.

Viel Applaus und lobende Worte von Stadtpfarrer Thomas Vogl gab es für die Mitwirkenden des Kindermusicals "Die Mission", eine Geschichte von Paulus. Gemeindereferentin Gertrud Hankl freute sich über die vielen Besucher, die gekommen waren - trotz Hitze draußen und auch im Saal. Waltraud Illmann verband als Erzählerin die einzelnen Szenen.

In der ersten Szene vor dem Bühnenvorhang trafen sich zunächst drei der vier Agenten - gespielt von Daria Sommer, Sonja Rottenberger und Christina Illmann - sowie Wachposten Christina Plötz auf der Suche nach Saulus, der sich jetzt angeblich Paulus nennt. Anschließend öffnete sich der Vorhang für die zweite Szene: Paulus, gespielt von Benedikt Sommer, machte sich mit zwei Freunden (Lorena Bauer und Konstantin Illmann) auf den Weg nach Damaskus. Nach einer weiteren Beratung der Agenten trafen sich Paulus und Barnabas (Lukas Härtl), beim römischen Stadthalter Sergius (verkörpert von Philipp Spuhler) und dem Zauberer Elymas (Christian Urbanek) und Diener Christina Plötz, um über ihre Mission zu sprechen. Elymas will die Sache hintertreiben und wird als Lästerer von Gott bestraft.

Nach einer weiteren Beratung der Agenten treffen begeisterte Christen (Maxima Fischer, Barbara Grötsch) auf zwei Christen-Gegner (Sophie Schoefl und Leonie Lang). Bei der neuerlichen Beratung der Agenten trifft als vierter Agent Julia Stier hinzu. Sie setzt sich in der letzten Szene auf dem Marktplatz von Lystra für Paulus ein, der gesteinigt werden sollte.

"Wir sind stolz auf euch"

Nach einem langen Applaus bedankte sich Stadtpfarrer Thomas Vogl für das tolle Musical. "Wir sind ganz stolz auf euch", sagte Vogl und bedankte sich bei Gemeindereferentin Gertrud Hankl für die Initiative, zusammen mit dem Jugendchor unter Leitung von Andreas Sagstetter dieses Musical aufzuführen. Unter dem Applaus der Besucher überreichte Vogl einen Blumenstrauß an Gertrud Hankl und ein kleines Sträußchen an Andreas Sagstetter. Ein "Vergelt's Gott" des Stadtpfarrers galt hier auch den vielen Helfern. Er bedauerte es, dass dieses Musical nur einmal zur Aufführung kommt: Es seien zwar dazu viele Besucher gekommen, die Vorstellung aber noch viele mehr Publikum verdient. Gertrud Hankl dankte Andreas Sagstetter für den musikalischen Beitrag sowie ihren Helferinnen für das Malen der Kulissen und für das Zubereiten der vielen israelischen Köstlichkeiten. Diese fanden vor und nach der Vorstellung ihre Abnehmer. Es war kein Eintritt verlangt und stattdessen um Spenden für die Basilika-Renovierung gebeten worden. Die Gemeindereferentin rief auf die Veranstaltung später mit vollem "Herzen und leerer Geldbörse" zu verlassen. Dabei konnte sich keiner an den vier Agenten mit ihren Körbchen vorbei schleichen.
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