Am finanziellen Abgrund

Lokales
Waldsassen
01.10.2014
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Das war für einige Mitglieder des Stadtrats dann doch etwas "zu dick aufgetragen", wie es hieß. Die Rechnungsprüfungsstelle am Landratsamt hat der Stadt eine "aufs Äußerste gespannte Haushaltslage" bescheinigt.

Mit einem Verweis auf die Stabilisierungshilfen 2013 - bekanntlich 3,0 Millionen Euro - und der weiter schwierigen finanzielle Situation heißt es wörtlich: "Die Stadt steht nach wie vor am finanziellen Abgrund."

Vor dem Hintergrund der Verteilung der Mittel 2014 sah Bürgermeister Bernd Sommer in der jüngsten Sitzung des Stadtrats die Formulierung "... als Signal an die Staatsregierung, Waldsassen bei den Stabilisierungshilfen nicht im Regen stehen zu lassen." Ende Juli war der Stadt Waldsassen die uneingeschränkte Kreditaufnahme von 1,16 Millionen Euro gebilligt worden. "Der Haushalt ist nun doch genehmigt", so Sommer über die rechtsaufsichtliche Behandlung des Haushaltsplans.

Die Sprecher der Fraktion sicherten zu, die angemahnte Konsolidierung des Haushalts zielstrebig zu unterstützen. Diesen Ansatz erkannte im bisherigen Vorgehen Andreas Riedl (CSU). Johannes Schuster (SPD) wollte unbedingt am Ziel "keine Netto-Neuverschuldung" festhalten.

Sorge um Innenstadt

"Die Konsolidierung darf nicht mit der Verwahrlosung der Innenstadt einhergehen", warnte Freier Wähler Bernhard Lux davor, bei allem Sparen auf notwendige Maßnahmen nicht zu verzichten.
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