Attraktives "Eingangstor"

Nach dem Festakt mit den Ehrengästen ist der Busbahnhof an der Joseph-Wiesnet-Straße freigegeben worden. Rechts Bürgermeistern Sommer. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
26.11.2014
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Wo denn bei einem Busbahnhof 1,2 Millionen Euro eigentlich "vergraben" werden sollen, fragte sich Heinrich May schon bei der Grundsteinlegung im Mai. Am Montag gratulierte der Vertreter von Regierungspräsident Axel Bartelt zum "gelungenen Werk".

Beim Heimkommen in der Regierung in Regensburg werde er, May, seinen Kollegen berichten: Aus Sicht des Tourismus wäre in Waldsassen mit dem neuen Busbahnhof neben Basilika, Kloster, Bibliothekssaal und der Glasfabrik ein echtes "Eingangstor" für die Stadt entstanden.

Bei der Einweihungsfeier auf dem Gelände an der Joseph-Wiesnet-Straße würdigte Bürgermeister Bernd Sommer die "super Leistung" der beteiligten Firmen: Nach nur sechs Monaten Bauzeit könne der Busparkplatz verkehrstechnisch neu in Betrieb genommen werden. Sommer freute sich, dass alles reibungslos abgelaufen ist und er bedankte sich bei allen die in den verschiedenen Gewerken beteiligten Firmen und Mitarbeitern am Ort und aus der Region.

Dank sagte der Sprecher auch den Busunternehmen. Sie hätten Notlösungen akzeptiert und die Schüler etwas andere Wege hinnehmen müssen.

"Meisterhaft gelungen"

Die Anlage ist fertiggestellt - abgesehen von einigen Restarbeiten - die Installation von Überwachungskameras, die Beleuchtung und Aschenbecher für Raucher. Mit eine Bereicherung bei der Ausstattung des Wartebereiches sind die großformatigen Bilder mit Waldsassener Motiven. Die Aufnahmen von Johannes Zrenner seien "meisterhaft gelungen", sagte Bernd Sommer. Landrat Wolfgang gratulierte namens des Landkreises zu dem Bauwerk und unterstrich die Notwendigkeit der Neugestaltung in verkehrs- und sicherheitstechnischer Hinsicht. "Der Busbahnhof ist schlich aber auch edel zugleich, er ist sicher und informativ - eine rundum gelungene Sache." Respekt und Anerkennung galt dem Bauamt im Rathaus um Stadtbaumeister Hubert Siller für die gelungene Planung. Am Busbahnhof würden Touristen herzlich empfangen und eingestimmt auf die Stadt. Dazu trage auch das farbige Glas der Firma Lamberts mit bei. Schon in Hinsicht auf die Schülerbeförderung sein der Zuschuss des Landkreises von 60 000 Euro gut angelegt, sagte Lippert und wünschte, dass der Busbahnhof gut angenommen werde und vom Vandalismus verschont bleiben möge.

"Hier fühlt sich der Gast bei seiner Ankunft schon willkommen", sagte Heinrich May als Vertreter der Regierung. Dafür habe man auch gerne Geld gegeben. Es diene der Infrastruktur und dem grenzüberschreitenden Verkehr.

Rauten über Straße

Bevor die Ehrengästen das über die Zufahrt gespannte Rauten-Band durchschnitten und damit symbolisch den Busbahnhof freigaben, überbrachten Diakon Fritz Lieb und Pater Dr. Saji Nellikunell ihre Glückwünsche. Die Vertreter der beiden Kirchen erbaten für das Bauwerk und für alle die hier ankommenden und abfahrenden Nutzer des Busbahnhofs Gottes Segen.
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