Auf dem Weg zur Heiligkeit

Lokales
Waldsassen
09.12.2014
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Seit 65 Jahren gehört Karl Riederer der Kolpingsfamilie Waldsassen an. Ihn und einige weitere Mitglieder zeichnete der Ortsverband am Wochenende aus.

Mit einem Gottesdienst in der Basilika und einer anschließenden Feier im Katholischen Jugendheim beging die Kolpingsfamilie den Kolping-Gedenktag 2014. Vorsitzender Werner Hahn hieß im kleinen Saal zahlreiche Mitglieder sowie Präses Stadtpfarrer Thomas Vogl und Pfarrvikar Pater Dr. Saji Nellikunell willkommen und bedankte sich bei den Geistlichen für den schönen Gedenkgottesdienst zum 149. Todestag von Adolph Kolping.

Werner Hahn erinnerte unter anderem an die große Romwallfahrt des Kolpingwerks im Jahr 2011, die unter dem Leitgedanken "Auf dem Weg zur Heiligkeit" gestanden hatte. In Anlehnung an den Wunsch aller zur Heiligsprechung von Adolph Kolping sagte Werner Hahn: "Wir alle sind von Gott her zur Heiligkeit berufen, auch wenn uns kein Heiligenschein und keine Heiligsprechung auf dem Petersplatz winken - doch wir alle sind auf dem Weg zur Heiligkeit, die uns bei Gott erwartet.

Die Mitglieder sahen dann zwei Kurzfilme - zum einen über Leben und Wirken des Gesellenvaters Adolph Kolpings, zum anderen über den Aufruf des Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg und des Generalsekretärs Dr. Markus Demele zur Weihnachtshilfsaktion des Kolpingwerkes in den Ländern der Dritten Welt. Im Anschluss zeichnete Werner Hahn zusammen mit Stadtpfarrer Thomas Vogl und stellvertretender Vorsitzender Sigrid Köstler mehrere Mitglieder für ihre langjährige Treue zu Kolping mit Urkunden aus (siehe Kasten). Zudem gab es Treuegeschenke des Diözesanverbandes. Allerdings bedauerte Hahn, dass sich viele der zu Ehrenden hatten entschuldigen lassen.

Idee in Tat umsetzen

Präses Thomas Vogl bestätigte, dass es in der Tat schön wäre, wenn Adolph Kolping anlässlich des 150. Todestages im nächsten oder auch im darauf folgenden Jahr heilig gesprochen werden würde. "Weil Kolping international aufgestellt ist, wäre das ein schönes Zeichen", sagte der Stadtpfarrer. Doch selbst wenn es nicht so kommen sollte, entspräche es dem Denken und dem Ideal von Adolph Kolping. Am wichtigsten sei es, seine Idee in die Tat umsetzen und in seiner vorgegebenen Spur, in der Spur des Evangeliums, weiterzugehen. Der Stadtpfarrer bedankte sich abschließend für das Engagement der Kolpingsfamilie in der Pfarrei und darüber hinaus.

Abgerundet wurde die Gedenkfeier durch Gemeindereferentin Gertrud Hankl mit einer Bildmeditation zum Advent und der Ankunft Jesu sowie dem Lied "Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit ...".
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