Außenbewirtschaftung Musikanten-Platzl-Zoigl: Stadtrat billigt Vorschlag des Bau- und ...
Tischgarnituren auf drei Flächen

Lokales
Waldsassen
10.06.2015
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Mit der Außenbewirtschaftung beim "Musikanten-Platzl-Zoigl" befasste sich am Montag der Stadtrat: Die Empfehlung des Bau- und Verkehrsausschusses, der das Thema vorberaten hatte, billigte das Gremium mehrheitlich.

Demnach dürfen Stühle und Tische dort künftig nur noch in drei Bereichen aufgestellt werden: In der Prinzregent-Luitpold-Straße im Abschnitt hinter den Parkplätzen auf einer Fläche von 6 mal 2 Meter, auf einer gleich großen Fläche entlang der Gaststätte sowie im Bereich der Kunst-Gasse im etwa 20 Quadratmeter großen Dreieck zum Café Latte hin. Bei der Bestuhlung wäre unbedingt eine 3 Meter breite Feuerwehrzufahrt einzuhalten, wie es hieß.

Freier Wähler Lothar Siller stimmte zu, ebenfalls geschlossen die SPD. Sprecher Johannes Schuster ging davon aus, dass alle wichtigen Aspekte im Hinblick auf Verkehrssicherheit und Feuerwehrzufahrt besprochen und im Sinne aller Beteiligten geklärt seien. Auf Antrag von CSU-Sprecherin Annette Spreitzer-Hochberger ist über die drei Vorschläge einzeln abgestimmt worden: Beim Beschluss war unter der CSU-Fraktion lediglich die Fläche entlang der Gaststätte unumstritten. Gegen die Fläche in der Kunst-Gasse stimmte ein Mitglied, gegen die Bestuhlung in der Luitpoldstraße drei Leute.

"Das ist absolut begrüßenswert", erklärte zuvor Annette Spreitzer-Hochberger über die Außenbewirtschaftung. Allerdings müsse die Bestuhlung außerhalb mit "Maß und Ziel" geschehen. "Es kann nicht sein, dass die Bestuhlung so dicht anschließt, dass die Leute nicht mehr wissen, zu welchem Lokal der Platz gehört", verwies die CSU-Sprecherin auf die bisherige Situation: Nach einem Vorgespräch mit Vertretern der Stadtverwaltung habe Zoiglstuben-Betreiber Franz Schwarzmeier 15 Tische und 76 Stühle mit freigehaltener Feuerwehrzufahrt aufgestellt - offenbar auf einer deutlich größeren Fläche als die am Montag genehmigte. Verwaltungs-Geschäftsführer Karl-Hans Hofmann erklärte in der Sitzung am Montag, dass Schwarzmeier bei Gesprächen seitens der Stadt zugesagt worden sei, dass die Bestuhlung im bisherigen Umfang "denkbar" sei - unter dem Aspekt, dass die Feuerwehrzufahrt gewährleistet und der Verkehr nicht behindert wäre. Die Stühle und Tische des Zoigl-Lokals seien von den anderen Sitzgarnituren durchaus zu unterscheiden.

"Es geht nicht darum, jemanden etwas weg zu nehmen", sagte Bürgermeister Bernd Sommer. Die Bestuhlung sei dem Bedarf entsprechend anzupassen. "Deshalb sind solche Testphasen, wie wir sie jetzt hatten, auch ganz wichtig." Wenn mehr Plätze benötigt werden dann könne man darüber wieder reden. "Wenn wir den ganzen Johannisplatz bestuhlen müssen, weil so viele Gäste kommen, dann werden wir uns auch darüber unterhalten."
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