Bauausschuss besichtigt Anlagen - Areal am Egnermühlweg gut ausgelastet
Spielplätze im Stadtgebiet bleiben erhalten

Im Bereich der wenig genutzten Hopfenstraße will die Stadt Kindern das Spielen nicht ausdrücklich verbieten. Der Bauausschuss reagierte damit auf einen Brief an den Bürgermeister aus den Reihen der Anwohner. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
26.06.2015
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Kinderspielplätze im Stadtgebiet besichtigte der Bauausschuss vor seiner jüngsten Sitzung. Dabei ging es um Anlagen, die in die Jahre gekommen sind und trotzdem noch den technischen Voraussetzungen entsprechen.

Der Spielplatz in der Kondrauer Parkanlage soll bei der Dorferneuerung die zurzeit vorbereitet wird, ähnlich wie in Münchenreuth neu gestaltet werden. Das Gelände an der Marcoussis Straße soll als Spielplatz vor Ort unverändert erhalten bleiben. Lediglich der Treppenaufgang werde erneuert, wie es hieß.

Weiterhin gepflegt wird auch der Kinderspielplatz im Bereich Egnermühlweg und der Martin-Luther-Straße. Mit rund 15 Kindern im Alter bis zu 12 Jahren sei auch dieser Platz ausgelastet, die Geräte in gutem und technisch sicheren Zustand, sagte Stadtbaumeister Hubert Siller bei er Sitzung im Anschluss an die Besichtigung im Rathaus. Lediglich der abgrenzende Zaun im hinteren Bereich müsse durch den Bauhof wieder repariert werden.

Geld im Haushalt

Wie Bürgermeister Bernd Sommer zusammenfassend sagte, bleiben alle vorhandenen Spielplätze auf dem aktuellen Stand erhalten. Dafür werde das im Haushalt mit eingeplante Geld verwendet. Auch solle, falls nötig, das ein und das andere Spielgerät ergänzt werden.

Zu schnell im Wohngebiet

Bürgermeister Bernd Sommer gab ein Schreiben eines Anwohners der Jakob-Steinfels-Straße bekannt, wo um eine Maßnahme zur Verminderung der Geschwindigkeit für Autofahrer und Sicherheit der Kinder gebeten wird. Hier wurde Stadtbaumeister Hubert Siller von Bürgermeister Bernd Sommer beauftragt bis zur nächsten Sitzung eine Tischvorlage zu erarbeiten. Weiter gab Bürgermeister Bernd Sommer ein an ihn persönlich gerichtetes und von Anwohnern der Hopfenstraße und Steinerstraße unterzeichneten Schreiben bekannt: Die Stadt, so heißt es, solle Kindern das Spielen auf der Straße dort untersagt werden.

Spielen nicht verbieten

Begründet wird dies damit, dass hier vor allem an den Wochenenden bis in die Abendstunden hinein sportliche Aktivitäten stattfinden, und die Bewohner Beschädigungen von Fenstern, Häuserfassaden und geparkten Autos befürchten. Wie es hierzu allgemein hieß, könne man Kindern das Spielen auf diesen wenig befahrenen Straßen nicht verbieten. (Weiterer Bericht folgt)
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