Bio-Vielfalt in der Kommune

Die Stadt Waldsassen wird dem Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt" beitreten - für einen Jahresbeitrag von 150 Euro. Die Mehrheit des Stadtrats verspricht sich dadurch aus Impulse für die Umweltstation Waldsassen mit dem Naturerlebnisgarten (Bild) auf dem Gelände der Zisterzienserinnen-Abtei. Archivbild: Grüner
Lokales
Waldsassen
18.03.2015
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Nur Monika Gerl und Helmut Plommer wollten Sinn und Zweck nicht ganz erkennen. Beide hätten mit den 150 Euro Jahresbeitrag viel lieber die Umweltstation direkt unterstützt und waren deshalb dagegen. Die große Mehrheit des Stadtrats aber stimmte für den Beitritt der Stadt Waldsassen zum Bündnis "Kommunen für biologische Vielfalt". Hier gebe es einen Verlust, erklärte Harald Hertel. Er hatte Unterzeichnung der Deklaration und Beitritt zum Bündnis im Februar angeregt (wir berichteten). Es sei ein ethisches und ökologisches Gebot, "dass wir uns engagieren."

CSU-Fraktionssprecher Andreas Riedl sah mit dem Bündnis Vorteile für die Umweltstation, etwa bei der Vergabe von Fördermitteln. Dies bewog SPD-Sprecher Johannes Schuster dazu, den Beitritt zu unterstützen. Freier Wähler Bernhard Lux war ebenfalls dafür und war auch sonst mit den anderen Fraktionen einer Meinung: Die Stadt könne nach zwei, drei Jahren den Austritt erklären, wenn keine Vorteile durch die Mitgliedschaft erkennbar sind.
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