Bisserl was geht immer

Nach der Übergabe der Geld-Umschläge sitzend (von links) Benedikt Leitmayr, Helga Enslein, Judith Müller und Fritz Lieb. Stehend (von links) Dr. Wolfgang Fortelny, Matthias Rath, Bernhard Reinkraut, Uwe Friedrich, Oskar Bindl, Hermann Müller, Konrad Hart, Johannes Bauer, Jörg Müller sowie Christian Schönberger. Bild: pz
Lokales
Waldsassen
23.01.2015
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Die Vertreter der sieben begünstigten Institutionen und Vereine erhielten jeweils einen Briefumschlag. 2100 Euro enthielten die Kuverts insgesamt.

Das Geld stammt aus Zinserträgen der Leo und Helga Enslein-Stiftung und aus einer persönliche Spende von Helga Enslein. "Viel haben wir nicht, aber ein bisserl was", sagte Dr. Wolfgang Fortelny als Vorsitzender der Stiftung in seiner launigen Ansprache - und kam auf die schwierige Situation zu sprechen.

Auf unterstem Level

"Die Zinsen sind am untersten Level." Entsprechend seien auch die jährlichen Ausschüttungen geringer als in den Vorjahren. "Das ist unser Problem." Durch eine gute Anlage vor zwei Jahren aber sei Vorsorge getroffen worden, "... dass wir in den nächsten drei, vier Jahren ein bisserl etwas ausschütten können."

Dr. Fortelny verwies auf den Stiftungszweck, wonach caritative und gemeinnützige Zwecke gefördert werden. In den Vorjahren begünstigt worden seien auch soziale Einrichtungen. "Aber da hat uns der Stiftungszweck hat uns an die Kandarre genommen", sagte der Vorsitzende und bedauerte, dass gewisse Einrichtungen nicht mehr finanziell unterstützt werden könnten. Möglicherweise werde der Stiftungszweck einmal erweitert; dann stünde auch der Förderung von Mitterteicher Tafel und Palliativstation nichts im Wege.

An Helga Enslein, die die Stiftung einst mit ihrem 2011 verstorbenen Ehemann Leo gegründet hat, überreichte Dr. Wolfgang Fortelny einen Blumenstrauß. Die Umschläge verteilte danach Christian Schönberger, stellvertretender Stiftungsvorsitzender. Mit dabei waren auch Johannes Bauer und Matthias Rath, Mitglieder des Stiftungsrats. Vor der Geldübergabe im Autohaus in Mitterteich unterstrich Schönberger den unternehmerischen Weitblick von Leo Enslein: Er hatte frühzeitig nach dem Bau der Autobahn die Flächen dort erworben und damit den heute wichtigsten Standort des Unternehmens begründet. (Info-Kasten)
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