Christian Michl Jahrgangsbester

Zehn Schüler haben den Schulabschluss an der Realschule im Stiftland mit 2,0 oder besser abgeschlossen. Ihnen gratulierten (von links) Bürgermeister Bernd Sommer, MdB Albert Rupprecht, MdL Tobias Reiß und stellvertretender Schulleiter Stephan Drexler, sowie (von rechts) Landrat Wolfgang Lippert und Schulleiterin Kerstin Janke. Bild: jr
Lokales
Waldsassen
28.07.2015
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Die Leistungen der Schüler: In den meisten Fächern über Niveau. Zehn präsentieren sich mit einem Notenschnitt von 2,0 und besser.

Stephan Drexler führte gemeinsam mit Kerstin Janke durch den Nachmittag: Die Realschule im Stiftland verabschiedete in der Sporthalle ihre Absolventen. Musikalisch wurde die Feier von der Schulband unter Leitung von Josef Härtl umrahmt.

"Ihr habt durch eure Ergebnisse in der Abschlussprüfung bewiesen, dass Ihr die Auszeichnung der Mittleren Reife verdient habt", sagte Schulleiterin Kerstin Janke. "Kein Schüler ist durchgefallen, alle 50 Absolventen haben bestanden." Dass an der Realschule im Stiftland Qualität zu Hause ist, beweise eine Reihe von Auszeichnungen - Medien-Referenzschule, Schule ohne Rassismus, ein Preis für Engagement in außerunterrichtlichen Aktivitäten - vor allem die Pflege der tschechischen Sprache und die Kontakte mit der Nachbarstadt Eger. Höhepunkt ist die Preisverleihung am 12. Oktober in der Staatskanzlei: Dort erhält die Schule von Staatsministerin Dr. Beate Merk die Europaurkunde. An die Absolventen gewandt sagten die beiden Schulleiter, "Wer Geschichte schreibt, der hinterlässt auch Spuren und ihr hinterlasst viele Spuren."

Leitende Realschuldirektorin Maria Kinzinger (Regierung der Oberpfalz) nannte es eine große Freude, dass sie13 Schülern die Zertifikate im Rahmen der "Bestenförderung an Bayerischen Realschulen" überreichen konnte. Bildung nannte sie in Deutschland den wichtigsten Rohstoff. "Hier müssen wir alle Begabungsreserven optimal ausschöpfen," Fähigkeiten junger Menschen müssten frühzeitig erkannt und zielgerecht gefördert werden.

Zukunftsorientiert

Talente könnten sich nur dann entwickeln, wenn sie eine Chance bekommen. In diesem Zusammenhang bezeichnete sie die Realschule im Stiftland als eine zukunftsorientierte Bildungseinrichtung, die nicht wartet, bis sich die Zeit wandelt, sondern schon frühzeitig die Weichen stellt. Abschließend übergab sie den 13 Schülern die Zertifikate, sie haben die anspruchsvolle Abschlussprüfung erfolgreich gemeistert.

"Wissen abgerufen"

Frau Kinzinger informierte, dass nur 17 von 363 bayerischen Realschulen an dem Projekt "Bestenförderung" teilnehmen. Ausdrücklich dankte sie den Tschechischlehrerinnen Lucie Felix und Frau Pazdorova. Landrat Wolfgang Lippert gratulierte den Schülern zu ihren Ergebnissen. "Sie haben ihr Wissen zur rechten Zeit abgerufen". Der Landrat zeigte sich überzeugt, dass die Schüler beste Voraussetzungen für den Beruf oder weiteres Lernen vorfinden. "Ihr habt es nun selber in der Hand, was ihr aus eurem Leben macht, nutzt eure Chancen". Glücklich zeigte sich Lippert über die Verleihung der Zertifikate an 13 Schüler, zumal die Sprachkompetenz immer wichtiger wird.

"Ihr seid jetzt bestens gerüstet für euer eigenes Leben, euch stehen alle Wege offen", bescheinigte Bürgermeister Bernd Sommer den Absolventen und lud sie zum jeweiligen Waldsassener Bürgerfest ein: Dort könnte alle Jahre das Jahrgangstreffen stattfinden. Die Glückwünsche des Elternbeirats überbrachte Vorsitzende Diana Lenz mit einem Gedicht.

Mit 1,33 an die Spitze

Schülersprecher Mathias Schüßler freute sich besonders, dass alle Schüler die Prüfung bestanden haben. Abschließender Dank galt den Lehrkräften: "Ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir heute stolz sein dürfen." Zum Schluss wurden die Jahrgangsbesten ausgezeichnet: Christian Michl (Note 1,33), Michael Kiermaier und Nikolas Kraus (beide 1,50), Franz-Xaver Hubmann (1,54), Korbinian Müller und Silvan Stähli (beide 1,83), Mathias Schüßler (1,92), sowie Maximilian Siller, Stefan Weidhas und Nils Schemmel (2,0).
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