Deutlich weniger Parkausweise

Die Nutzung des Parkraums im verkehrsberuhigten Bereich Waldsassens (wir hier in der Prinzregent-Luitpold-Straße) durch Anwohner oder im Sommer für die Außenbewirtschaftung war in der Sitzung des Stadtrats ein Thema. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
12.02.2015
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Parkraum im Altstadtbereich werde zweckentfremdet, Busse von dort ausgesperrt: Die von Johann Bruischütz beklagten Missstände waren jetzt im Stadtrat ein Thema.

"Ich kann vermelden, dass sich die Ausgabe von Parkausweisen erheblich reduziert hat", sprach Bürgermeister Bernd Sommer davon, dass diese Problematik korrigiert wäre. Zusätzliche Parkausweise wären früher zu "günstigsten" Gebühren ausgegeben worden; nun kosteten sie 200 Euro. Daraufhin wären zwei Drittel der zuvor gültigen Dauergenehmigungen nicht verlängert worden.

Über das von Bruischütz angeregte Verkehrsleitsystem für Busse sagte Sommer, es gebe ein Für und Wider für das Befahren des Altstadtbereichs. Auch sei die Situation nach Einweihung des Busbahnhofs anders als bisher. Den Vorschlag, wonach Details der Bauausschuss besprechen müsse, billigten die Fraktionen. Bernhard Lux erklärte aber deutlich: "Wir brauchen kein Busleitsystem". Der Freie Wähler wünschte sich dafür im erweiterten Altstadtbereich - Egerer Straße, Museums- und Otto-Seil-Straße - ein Parkverbot für Busse.

Einig war sich der Stadtrat, dass die Einführung einer Sperrstunde schwierig ist: Die rechtlichen Vorgaben räumen eine Sperrzeit von 5 bis 6 Uhr ein; Veränderungen durch die Stadt wären nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Diese ließen sich in Waldsassen wohl nicht nachweisen. Bruischütz hatte Lärmbelästigungen in Zusammenhang mit der Außenbewirtschaftung beklagt. Hier müsse man "gegensteuern und prüfen", sagte Andreas Riedl (CSU). Johannes Schuster (SPD) meinte, es müsse schon die Balance stimmen. Monika Gerl (SPD) riet den von Lärm durch Außenbewirtschaftung geplagten Anwohnern die Polizei zu informieren.
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