Die Sieger-Plakate des DAK-Wettbewerbs 2014 sind eine Woche in der Realschule im Stiftland inb ...
"Bunt statt blau": Schüler gegen das "Komasaufen"

Die Sieger des Wettbewerbs 2014 mit Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, und DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. Die Plakate wandern jetzt nach Waldsassen. Bild: DAK
Lokales
Waldsassen
11.03.2015
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Attraktive Anti-Alkohol-Kämpferin, bedrohliche Foto-Collage, rettende Luftballons: Die besten Plakate gegen das "Komasaufen" kommen nach Waldsassen. Die Realschule im Stiftland zeigt von Montag, 16. März, bis Freitag, 20. März, eine neue große Wanderausstellung der DAK zum steigenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen.

Unter dem Motto "bunt statt blau" hatten sich im Frühjahr 2014 mehr als 12 000 Schüler aus ganz Deutschland mit bunten Bildern und frechen Sprüchen an einem Wettbewerb beteiligt. Jetzt gehen die 32 Motive der Landesgewinner und Sonderpreise "Junge Künstler" auf Tour, um über die Gefahren beim Rauschtrinken aufzuklären. Das Plakat der Bundessieger aus Bayern appelliert zum Beispiel eindrucksvoll, stark zu sein bei den Verlockungen des Alkohols.

Hintergrund der Kampagne: Jedes Jahr landen rund 26 000 Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftungen im Krankenhaus - davon 4000 im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Nach einer aktuellen Studie beteiligen sich 40 Prozent der Schüler regelmäßig am Rauschtrinken. "Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter", erklärt Rainer Vorsatz, Servicezentrumsleiter der DAK-Gesundheit.

Schulleiterin Kerstin Janke findet die Ausstellung einen guten Ansatz: "Beim Komasaufen sprechen die jungen Künstler eine klare und oft drastische Sprache. Es ist eine prima Idee, über Plakate das Thema Alkoholmissbrauch aufzugreifen."
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