Die Tradition lebt weiter

Bei der Eröffnung des kleinen Krippenweges auf dem Diepold-Brunnen am Basilikaplatz am Freitagabend würdigte dritter Bürgermeister Bernhard Lux (Mitte) die Arbeit der Waldsassener Krippenfreunde um Heimatpfleger Robert Treml (links im Bild). Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
30.11.2015
7
0

Ein Jubiläum können die Waldsassener Krippenfreunde um Robert Treml in diesem Jahr feiern: Seit zwei Jahrzehnten ziert in der Vorweihnachtszeit eine Krippenausstellung den Diepold-Brunnen auf dem Basilikaplatz.

Auf Anregung des früheren Bürgermeisters Hans Schraml (2014 verstorben) war die erste Ausstellung 1995 initiiert worden. Die Krippenkästen hatten Mitarbeiter des Stadtbauhofs gebaut. "Es ist beachtlich, dass sich nun schon seit zwei Jahrzehnten Privatpersonen und auch Institutionen wie die Schulen immer wieder bereit finden, dass die von Hans Schraml ins Leben gerufene Brunnen-Krippen-Tradition weiterlebt", sagte dritter Bürgermeister Bernhard Lux bei der Eröffnung am Freitagabend.

Lux überbrachte die Grüße des dienstlich verhinderten Stadtoberhauptes Bernd Sommer. Lux freute sich zu dieser schon traditionellen kleinen Eröffnungsfeier seitens der Kirche Pater Friedhelm Czinczoll aus Münchenreuth zusammen mit Pater Marianus Kerketta in Vertretung von Stadtpfarrer Thomas Vogl sowie einige Stadträte begrüßen zu können. Er dankte Beatrix Rustler vom Rathaus und Heimatpfleger Robert Treml für die Organisation.

Bevor Robert Treml zu einem Rundgang einlud und dabei die einzelnen Darstellungen erläuterte, gedachte er kurz der drei verstorbenen Krippenfreunde Hans Schraml, Adolf Gläßel und Georg Kliebhan, die maßgeblichen Anteil an der Brunnenkrippen-Ausstellung hatten.

Treml freute sich, dass er mit der Familien Zrenner und Haberzett wieder neue Krippenfreunde für diese Sache begeistern konnte und dankte allen für die Bereitstellung des Krippenmaterials, auf das sie selber an Weihnachten daheim verzichten müssten. Dank galt auch den Männern vom Bauhof für den Aufbau und Erhalt der Krippenkästen.

Robert Treml wünschte sich allen Heimatfreunden sowie Besuchern, die zum Weihnachtsmarkt und den Advent- und Weihnachtskonzerten nach Waldsassen kommen, dass sie einen tiefen Eindruck von dieser Ausstellung mitnehmen für das Weihnachtsfest selbst. Abschließend lud Bernhard Lux namens der Stadt alle an dieser Ausstellung Beteiligten zum Bratwurst-Essen ins gegenüberliegende Hotel "Zum ehemaligen königlich-bayerischen Forsthaus" ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.