Eine Schulklasse verschwindet

Für die Schüler der fünften Klassen der Realschule im Stiftland stand in Zusammenarbeit mit dem ADAC-Nordbayern ein Verkehrserziehungstag auf dem Stundenplan. Von Fahrlehrer Manfred Schähl erfuhren die Buben anschaulich, dass im "toten Winkel" eine ganze Schulklasse verschwinden kann. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
09.07.2015
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Richtiges Verhalten kann nicht früh genug geschult werden. Weil das in der Praxis am besten funktioniert, stand jetzt in der Realschule im Stiftland ein Verkehrserziehungstag mit dem ADAC auf dem Stundenplan.

Den Schülern der 5. Klassen wurden in mehreren Stationen richtiges Verhalten im Straßenverkehr und auf dem Schulweg vermittelt. Bei der Aktion "Hallo Auto" ging es vor allem um das richtige Einschätzen des Bremswegs und um eine Sensibilisierung für die Gefahr, welche von Autos im Stadtverkehr ausgeht.

Auf nasser Fahrbahn

Über die Formel "Reaktionsweg plus Bremsweg ist Anhalteweg" erarbeiteten die Schüler das Thema. Und waren dann doch recht überrascht wie lange es dauert, bis ein Auto mit der Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h zum Stillstand kommt. Die Feuerwehr Waldsassen hatte die Straße bewässert: Auf regennasser Fahrbahn verlängerte sich der Bremsweg.

Toter Winkel

Unter der Leitung von Fahrlehrer Manfred Schähl erhielten die Schüler anschauliche Informationen zum Thema "Toter Winkel". So durfte jeder Schüler vom Fahrersitz des Gerätewagens der Feuerwehr Waldsassen und des Fahrschulautos aus erfahren, dass im "Toten Winkel" problemlos eine gesamte Schulklasse verschwinden kann. Geduldig beantwortete Schähl auch noch die vielen Fragen der Schüler rund ums Thema Führerschein.

Angelika Wolfsegger vom gleichnamigen Optiker-Geschäft in Waldsassen führte für jeden teilnehmenden Schüler einen kostenlosen Sehtest durch. So konnte den Schülern verdeutlicht werden, wie wichtig gutes Sehen im Straßenverkehr ist. Manfred Liebl von der Polizei Waldsassen sowie die Bundespolizei Weiden, vertreten durch Gottfried Rittig, rundeten das Angebot mit Experteninformationen ab. Lehrreiche Filme und Kurzvorträge unterrichteten die Schüler anschaulich über nahezu alle Gefahrenquellen im Straßenverkehr und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Schüler durften den Polizeibeamten im Anschluss noch unzählige Fragen zu verschiedensten Themen stellen.
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