Erfolg nur nach harter Arbeit

An der Karte in seinem Büro erläuterte Gerhard Schneider (links) MdB Reiner Meier das Einzugsgebiet des Forstbetriebs Waldsassen. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
10.02.2015
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Nur Gutes habe er gehört über den Forstbetrieb Waldsassen, sagte Bundestagsabgeordneter Rainer Meier bei seinem Besuch am Montag. Chef Gerhard Schneider freute sich über die Anerkennung. Und nannte konkrete Zahlen, die den Eindruck des MdB widerspiegelten.

Schneider überreichte dem MdB den Geschäftsbericht 2014 der Bayerischen Staatsforsten. Damit sei dokumentiert, dass ein weiteres erfolgreiches Jahr in der fast zehnjährigen Geschichte erzielt worden sei. Dieser Erfolg, so Schneider sei kein Selbstläufer, sondern harte Arbeit.

Die anspruchsvollen Aufgaben, wie zügiger Waldumbau ökologische Anforderungen und Erholungsfunktionen müssten ebenso erbracht werden wie eine effiziente Forstwirtschaft, welche diese Gesamtleistungen erst finanzierbar mache.

"Trotz dieser Themenvielfalt sind alle unsere naturalen Vorgaben nachhaltig erfüllt worden", sagte der Forstbetriebsleiter. Neben anderen aktuellen forstlichen Themen aus der Region standen bei dieser informellen Gesprächsrunde auch Struktur und Aufgabenbereich des Forstbetriebes Waldsassen im Mittelpunkt.

Nachhaltig und naturnah

Alle forstbetrieblichen Arbeiten basierten auf der Idee der nachhaltigen und naturnahen Forstwirtschaft, sagte Schneider. Sie ermöglichten das miteinander von Holznutzung, Naturschutz und Erholung. Neben rund 700 Kilometer Forstwegen, die auch als Rad- und Wanderwege genutzt werden dürften und auch gerne angenommen werden, seien in den Wäldern auch zahlreiche Erholungs- und Naturschutzschwerpunkte zu finden. Vieles habe man einem engagierten Forstmann zu verdanken, sagte MdB Meier und erinnerte dabei unter anderen an den Waldlehrpfad. "Ich freue mich, dass der Forst hier bei Gerhard Schneider in sehr guten Händen ist." Der MdB bat Schneider seinen Dank und Anerkennung auch den Mitarbeitern und deren Familien auszusprechen.

200 000 Euro Zuschüsse

Das Klima zwischen Bevölkerung und Forst sei gut; es habe hier auch schon andere Zeiten gegeben, erinnerte sich Reiner Meier. Die Region habe sich gut entwickelt. Wer durch den Wald wandere finde diesen sauber und geordnet vor. Schneider verwies auf die rund 200 000 Euro Zuschüsse jährlich, mit denen der Forstbetriebes Erholungs- und Naturschutzmaßnahmen finanziere.

Meier bat Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider bei weiteren Industrieansiedlungen entlang der Autobahn um Unterstützung. " Unsere Region braucht auch Arbeitsplätze und ich weiß, dass Sie hier positiv eingestellt sind", sagte der MdB zu Schneider.

Heimat mehr im Blick

Ohne Arbeitsplätze sei eine Abwanderung nicht aufzuhalten. Reiner Meier freute sich über das veränderte Urlaubs- und Freizeitverhalten der Menschen. Hier sei ein Umdenken erfolgt. Nicht mehr ferne Länder und große Städte wären interessant, sondern es werde die Heimat und ihre Umgebung wieder mehr geschätzt.
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