Fahrplan auf Halbmast

Die jetzige Beleuchtung am Busbahnhof ist nur eine Provisorium. In Kürze wird ein Lichtkonzept umgesetzt, das die farbigen Bänder aus mundgeblasenem Flachglas effektvoll unterstreicht. Auch für die Fahrpläne in den Schaukästen soll eine andere Lösung gefunden werden. Bild: pz
Lokales
Waldsassen
21.02.2015
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Von der Gestaltung her bestens gelungen ist der neue Busbahnhof an der Josef-Wiesneth-Straße. Die Beleuchtung nachts allerdings ist noch nicht das sprichwörtlich "Gelbe vom Ei" - abgesehen von dem auffälligen "Waldsassen"-Schriftzug.

Jetzt soll die Anlage noch nachgebessert werden, erklärte Bürgermeister Bernd Sommer dem NT. Und ließ deutlich durchblicken, dass auch ihm die provisorische Lösung nicht gefällt. Tatsächlich erinnern die vergleichsweise schlichten Lampen an der insgesamt recht gelungenen und attraktiven Anlage eher an einen behelfsmäßig eingerichteten Bahnsteig.

Effektvolles LED-Licht

Sommer berichtet von einem Lichtkonzept, dessen verschiedene Varianten zurzeit geprüft werden. Die Lichter in energiesparender aber effektvoller LED-Technik sollen das farbige Band aus mundgeblasenem Lamberts-Glas unterstreichen und aufwerten. Möglicherweise werden auch die Säulen der Stahlkonstruktion illuminiert. Außerdem werden noch die Kästen mit den großformatigen Schwarzweiß-Aufnahmen mit Waldsassener Motiven ausgeleuchtet. Rund 30 000 Euro stehen für das Lichtkonzept und für die weiteren Restarbeiten zur Verfügung - Geld, das im vergangenen Jahr im Haushalt nicht mehr aufzubringen war. Da ist Sommer guter Dinge, dass dann auch für die Fahrpläne eine andere Lösung gefunden wird als die gegenwärtige. Die Plakate mit den Ankunfts- und Abfahrtszeiten lösen sich regelmäßig von ihrer Befestigung und senken sich immer wieder recht traurig auf "Halbmast".

Dem Vandalismus vorbeugen sollen die Videokameras, die jetzt installiert worden sind. Ob der Haushalt auch noch Mittel für die auf dem Dach des Busbahnhofs geplante Photovoltaikanlage hergibt, das wird sich bei den Beratungen im März zeigen. "Die Kabel sind gelegt", sagt Bernd Sommer über die Investition, die zusätzlich zu den vorgesehenen 30 000 Euro nötig wäre. Allerdings würden sich diese Ausgaben wieder rasch für die Stadt rentieren.
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