Feinabstimmung mit "Heiterkeit"

Das Akkordeonorchester hatte bei den Freunden von "Heiterkeit" in Frankfurt-Griesheim einen großen Auftritt. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
05.11.2015
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Die Aktiven waren sich der besonderen Bedeutung der Reise bewusst: Die Waldsassener erwiesen mit dem Besuch in Frankfurt-Griesheim dem ältesten Akkordeonverein Deutschlands zum 25-jährigen Bestehen die Ehre.

Einen großartigen Erfolg feierte das 1. Akkordeonorchester mit seiner Dirigentin Dr. Silke Polata in Frankfurt. Auf Einladung des Akkordeon-Musikvereins "Heiterkeit" von 1890 waren die Waldsassener nach Frankfurt gefahren (wir berichteten). Die Gäste aus dem Stiftland wirkten beim Jubiläumskonzert mit.

Gleichzeitig sollte damit auch nochmals die langjährige Freundschaft zwischen beiden Vereinen manifestiert werden. Das Frankfurter Orchester war lange Jahre Christa Polatas Wirkungsstätte. Auch die Kinder Simone und Silke unternahmen dort ihre ersten musikalischen "Gehversuche". "Bei einer gemeinsamen Probe am Samstagnachmittag zeigten sich beide Orchester durch ihre Dirigenten Silke Polata und Thorsten Kolar bestens vorbereitet", wie es in der Pressemitteilung des Vereins heißt. So wurde innerhalb kürzester Zeit die Feinabstimmung für die Musikstücke gefunden, die gemeinsam vorgetragen werden sollten.

Bühne richtig voll

Das Konzert fand dann traditionsgemäß am Sonntag statt. In Anlehnung an das Gründungsjahr des Vereins 1890 spielten beide Orchester miteinander als Eröffnung den Konzertwalzer "Wiener Bürger", der in eben diesem Jahr seine Uraufführung erlebte. Richtig voll wurde dann die Bühne, als noch die "Tastenpiraten" und die "Melokids", der musikalische Nachwuchs des Vereins hinzukamen. Simone Polata, die auch den Taktstock übernahm, hatte eigens für diesen Abend zwei Musikstücke arrangiert, um auch den Kindern die Mitwirkung zu ermöglichen.

Mit der Ouvertüre zum "Schauspieldirektor" von Mozart in einer Bearbeitung von Silke Polata begannen die Waldsassener ihren Programmteil. Fein nuanciert in der Dynamik und facettenreich im gesamten Vortrag reagierten die Akkordeonisten präzise auf die Vorgaben ihrer Dirigentin. Damit verstand es das Orchester sofort das überaus sachverständige Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Bei der "Slavonska Rhapsodia" von Adolf Götz zogen dann die Aktiven alle Register ihres Könnens. Von temperamentvoll ausgelassen bis gefühlvoll melancholisch spannte sich der musikalische Bogen auf einem überaus hohen technischen Niveau. Der "Säbeltanz" und der Popsong "I will survive" rundeten den Waldsassener Programmteil ab.

Die zweite Konzerthälfte gestaltete das Griesheimer Orchester selbst, bevor sich zum Finale nochmals die Akkordeonisten vereinten. Unter dem Dirigat von Silke Polata kam "Fluch der Karibik" und als endgültiger Abschluss des Abends "Tage wie diese" unter Leitung von Thorsten Kolar zum Vortrag. "Als Fazit bleibt dem Akkordeonorchester Waldsassen, dass man Tage wie diese ganz gewiss nicht so schnell vergessen wird."

Weiteres Glanzlicht

Nach der Konzertreise nach Berlin im vergangenen Jahr sei dies gewiss ein weiteres Glanzlicht in der Vereinsgeschichte gewesen, "... auf das man mit Stolz über die erbrachte Leistung zurückblicken kann."
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