Fließ-Schatten und Kies-Inseln

Auf großes Interesse stieß die Besichtigung des ökologischen Ausbaus der Wondreb südlich von Waldsassen. Bürgermeister Bernd Sommer freute sich, dass trotz des nicht gerade einladenden Wetters viele Interessierte zum Festplatz als Ausgangspunkt des Spaziergangs. kamen. Links Projektleiterin Kristina Hartl. Bild: kro
Lokales
Waldsassen
18.11.2015
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Das Wetter war zwar wenig einladend. Dennoch stieß die Besichtigung des ökologischen Ausbaus der Wondreb auf besonderen Zuspruch.

Sowohl Bürgermeister Bernd Sommer als auch Mathias Rosenmüller vom Wasserwirtschaftsamt Weiden zeigten sich bei der Begehung am Sonntag beeindruckt über das doch recht große Interesse der Bürger an der Maßnahme. Mit einem kleinen Spaziergang, aufteilt in drei Gruppen, wurde der neu gestaltete Wondreb-Lauf auf einer Länge von 1,6 Kilometer im Bereich Waldsassens besichtigt. Die Kosten bezifferte der Behördenvertreter auf rund 75 000 Euro und sprach angesichts dessen von einem "wasserbaulichen Schnäppchen".

Die renaturierte Wondreb biete eine Vielzahl an unterschiedlichen wasserbaulichen Elementen. Dabei nannte der Sprecher Kies-Inseln als neue Laichplätze für bestimmte Fischarten, Stellen mit schnellerer Strömung oder auch Fließ-Schatten hinter neu angebrachten Findlingen. Die Wondreb sei damit neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Mit dabei war auch Kristina Hartl: Für sie war es das erste eigenständige Projekt und sie meisterte es mit Bravour.
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