Freude und Dankbarkeit

Lokales
Waldsassen
29.05.2015
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Eine Safari und unbeschwerte Stunden am indischen Ozean erlebten Teresa und Josef Ernst. Sie trafen bei einer Reise ins Landesinnere von Tansania auch eine gute Bekannte aus Münchenreuth - Schwester Monika Heindl.

Mit vielen neuen Eindrücken sind Josef Ernst und seine Tochter Teresa zurückkehrt aus Ostafrika. Der mehrwöchige Aufenthalt der Münchenreuther begann in der Serengeti-Savanne - bekannt durch den Nationalpark - und endete auf Sansibar. In den Usambarabergen besuchten sie die aus Münchenreuth stammende Schwester Maria Monika. Groß war die Freude über den Besuch aus der Heimat und herzlich die Begrüßung.

Einstündige Fahrt

Eine gut einstündige Fahrt auf Lehmstraßen von der Bezirkshauptstadt Lushoto entfernt liegt Kifungilo: Dort steht mitten in den Bergen die Missionsstation der Schwestern des Ordens vom Kostbaren Blut. Zur Station gehört auch eine Mädchenschule. Dort werden zurzeit etwa 500 Mädchen unterrichtet - ab der 4. Klasse bis zur Mittleren Reife bzw. bis zum Abitur. 27 Lehrer sind an der Schule tätig. Schwester Maria Monika war von 1975 bis 2013 stellvertretende Schulleiterin und ist, nachdem sie sich 2013 einen Fuß gebrochen hat, mit ihren rund 80 Lebensjahren inzwischen im Unruhestand. "Sie gibt Nachhilfe in Englisch für geflohene Mädchen aus dem Kongo", erzählt Josef Ernst. Denn dort werde Französisch gesprochen.

Außerdem erledigt Schwester Monika die Abrechnung für den Konvent und ist oft die Helfende für die Ärmsten aus den Dörfern. Außerdem versucht die Missionsschwester Stipendien für intelligente Mädchen aus der Umgebung zu organisieren. Denn viele Schülerinnen könnten das Schulgeld nicht zahlen. Zudem bringt Schwester Monika Heindl ihren afrikanischen Mitschwestern noch die deutsche Sprache bei. Am zweiten Abend übergaben Teresa und Josef die mitgebrachten Spendengelder - etwa 4000 Euro. "Genau kann ich es nicht sagen, da einige Geldbeträge in Kuverts waren", erzählt Josef Ernst. Das Geld war vor der Abreise in Münchenreuth bei der Familie für die segensreiche Arbeit der Missionsschwestern in Tansania abgegeben worden.

Imposante Berge

Bei den Schwestern, so berichtet Josef Ernst, habe die Spende viel Freude und Dankbarkeit hervorgerufen. Nach 4 Tagen mit Ausflügen zu den umliegenden Dörfern und Sehenswürdigkeiten endete der Besuch in den imposanten Usambarabergen. (Weiterer Bericht)
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