Gartenbau- und Landschaftspflegeverband im Landkreis würdigt außergewöhnliches Engagement
Das Ehrenamt in einer Bürgergesellschaft

Mit einem "Oberpfälzer Steinkrug" dankte Kreisvorsitzender Landrat Wolfgang Lippert allen Mitwirkenden, die beim "Tag der offenen Gartentür 2015" ihre ihre Gartenpforten für Interessierte geöffnet hatten und die Besucher zum Teil auch noch bewirteten. Das Bild zeigt die bei der Veranstaltung im Jugendheim anwesenden Gartenbesitzer zusammen mit Wolfgang Lippert. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
13.10.2015
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Bei der Jahrestagung 2015 des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege Tirschenreuth sagte Kreisvorsitzender und Landrat Wolfgang Lippert einer Reihe von Frauen und Männern Dank für ihre geleistete Arbeit zum Wohle der Gesellschaft. Es habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Staat nicht alles kann und Aufgaben im Ehrenamt zu übernehmen lebensnotwendig ist in einer "Bürgergesellschaft". Die Bewältigung der Flüchtlingsproblematik sei ohne das Ehrenamt unvorstellbar, sagte der Landrat.

Die Ehrungen als Abschluss des eminent wichtigen Friedhofswettbewerbs auf Kreisebene und auch der Dank für die "Öffnung der Gartenpforte" sollen gleichsam auch ein Ansporn zur Nachahmung sein, sagte Lippert. Zusammen mit den beiden Ehrengästen vom Landes- und Bezirksverband - Wolfram Vaitl-Gloo und Alois Dirrigl - wurden insgesamt acht Familien sowie den Verantwortlichen der öffentlichen Gärten Umweltstation und Kreislehrgarten ein "Oberpfälzer Steinkrug" überreicht.

Zu den Ausgezeichneten zählen: Brigitte und Raimund Hofmann sowie Angela und Klaus Hars sowie Ingeborg Härtl (alle aus Fuhrmansreuth); Sieglinde und Walter Fischbach, Hannelore und Martin Exner aus Ebnath sowie Eva Winterling aus Selingau bei Ebnath; Erika und Josef Schiffner aus Kulmain; Rosi und Karl Philipp aus Wernersreuth. Der Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" im Landkreis Tirschenreuth wurde gemeinsam mit dem Kreisverband und dem Landkreis Tirschenreuth veranstaltet.

Bewertung im Juni

Die Bewertung durch die Jury mit Vertretern der Kirche, Bürgermeister, Kirchenvorstand, Kirchenpfleger und Steinmetz sowie Kreisfachberater fand am 17. und 18. Juni statt (wir berichteten). Dabei wurden die 14 angemeldeten Friedhöfe bewertet - alle auf ihre Art schöne Anlagen.

Als vorbildlich bezeichnete Landrat Wolfgang Lippert das ehrenamtliche Engagement bei den Friedhöfen in kirchlicher Trägerschaft. Man spüre hier, dass sowohl bei den kirchlichen Trägern als auch bei zuständigen Kommunen jeder der Verantwortlichen versucht die beste Lösung für den eigenen Friedhof zu finden, sagte Lippert. Erster Preisträger mit 95 Punkten wurde der Friedhof Groschlattengrün, bei dem es sich um eine parkähnliche Anlage mit altem Baumbestand handelt und ausschließlich ehrenamtlich gepflegt wird. Zweiter wurde der Waldfriedhof Krummennaab mit 93 Punkten. Dritter Preisträger wurden die Friedhöfe von Brand in der Oberpfalz, Kastl bei Kemnath und Trevesen mit jeweils 82 Punkten. Eine große Urkunde und ebenfalls eine Plakette bekamen Neusorg für das gelungene Urnenfeld, die Urnen-Anlage in Erbendorf, der Friedhof Waldershof.
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