Geringes Interesse an Vorträgen

Reinhard König (sitzend rechts) führt auch in den kommenden zwei Jahren die Siedlergemeinschaft Waldsassen als Vorsitzender. Neuer 2. Vorsitzender ist Mario Zeitler (links sitzend). Mit im Bild sitzend Helene Kunz (2. von links) und Bettina Bomann. Stehend (von links) Jürgen Bomann, Karl Kunz, Harald Sommer, Jürgen Klein, Rudi Heinl, Konrad Tischler, Thomas Bomann, Stefan Hart, Franz Flauger und Bruno Salomon. Bild: jr
Lokales
Waldsassen
28.05.2015
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Das Jahresprogramm wäre durchaus attraktiv. Von den Mitgliedern des Siedlerbunds angenommen wird es aber nur spärlich, beklagte Vorsitzender Reinhard König. Dies müsse sich ändern.

König bezifferte bei der Jahresversammlung im Gasthof "Bayerischer Hof" den Mitgliederstand auf aktuell 410 Personen. Diese Zahl zu halten werde schwierig werden. In seinem Jahresbericht erinnerte König an drei Mitgliederversammlungen in den vergangenen zwei Jahren: Obwohl alle drei Vortragsabende sehr lehrreich und interessant waren, ließ der Besuch zu wünschen übrig, hieß es. Dabei seien gerade die Themen gewählt worden, die die Mitglieder zuvor interessiert hatten.

Gut besucht waren dagegen die zwei Hutzaabende mit den "Wondrebtalern". Dazu gab es lustige Einlagen von Rosemarie Selch und Friedolin Gans. Durchgeführt wurde wieder die Heizölsammelbestellung. Es seien gute Preise erzielt worden, wie es hieß. Der Vorsitzende erinnerte an die Teilnahme zusammen mit seiner Frau an einem Seminar für Bodenproben in Landshut. Die klare Erkenntnis: Die meisten Hausgärten seien stark überdüngt. "Bei mir wurde festgestellt, dass ich drei Jahre lang mit dem Düngen aussetzen sollte", sagte König.

Die Aktion "Bodenprobeentnahme" wurde nach den Worten von König im Ortsverband nur wenig in Anspruch genommen. Abschließend berichtete der Vorsitzende, dass bei zwei Vorständetagungen des Dachverbandes immer mehr die Erkenntnis gewonnen worden sei, dass das Interesse der Mitglieder in den Vereinen zu wünschen übrig lässt. "Es wird schwer sein, die Mitgliederzahlen zu halten", war sich König sicher. Im Ortsverein Waldsassen sank die Mitgliederzahl auf nunmehr 410 Personen, auch wegen der hohen Sterbeziffer.

Neue Geschäftsordnung

Weiter informierte König, dass sich die Waldsassener Siedler eine neue Geschäftsordnung geben wollen. Diese werde derzeit erarbeitet; darin sollen alle bisherigen Vorstandsbeschlüsse einfließen. Verstärkt betrieben werden soll die Mitgliederwerbung. Die Vorteile einer Mitgliedschaft sollen positiv dargestellt werden. Weiter informierte König darüber, dass es am 24. Oktober einen Hutzaabend mit der Falkenberger Zoiglmusik geben wird. Als Lokal soll das Jugendheim gewählt werden.

Abschließend wurden langjährige Mitglieder geehrt, von denen jedoch nur zwei persönlich anwesend waren (wir berichteten). 25 Jahre Mitglied bei den Siedlern sind Paul Andörfer, Manfred Bäumler, Ernst Fischer, Dr. Günther Gmeiner, Annemarie Gschwend, Josef Härtl, Karl Meckl, Walter Pannrucker, Detlef Schneider, Harald Sommer und Anton Zangger. 40 Jahre dabei sind Georg Bäumler, Dr. Jochen Bloßfeldt und Gustav Seifert. Für 50-jährige Treue zum Verein geehrt wurden Karl Bothe, Josef Faltenbacher, Brunhilde Probst, Karl Queitsch, Alois Rosner, Hubert Rustler und Hermann Zeidler. Bei den Neuwahlen wurde Reinhard König für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. (Info-Kasten)
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