Goldrausch an der Wondreb

Großen Spaß hatten 31 Mädchen und Buben beim "Goldschürfen an der Wondreb". Über das enorme Interesse freuten sich Umweltstationsleiter Michael Selinger (links) und Mineralien-Experte Karl Ochantel aus Vohenstrauß (vorne rechts). Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
29.08.2015
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Ein Hauch vom Wilden Westen wehte jetzt in der Klosterstadt: 31 Kinder beteiligten sich am "Goldschürfen an der Wondreb". Am Ende durften sie sogar einen kleinen Schatz mit nach Hause nehmen.

Die Umweltstation hatte im Rahmen des Ferienprogramms bereits zum vierten Mal zu dieser beliebten Aktion eingeladen. Dazu begrüßte Diplom-Geoökologe Michael Selinger wieder den versierten Mineraliensammler und Goldschürfer Karl Ochantel, genannt "Charly", aus Vohenstrauß. Selinger freute sich, dass wieder so viele Mädchen und Buben der Einladung zum Goldsuchen gefolgt waren.

Bei einer kurzen Einführung, bei der "Charly" erklärte, dass man Gold für jeden Computer und jedes Mobiltelefon benötige, machte sich die Gruppe auf die Suche nach wertvollen Mineralien. Dabei mussten die Kinder insgesamt acht Stationen durchlaufen. Die kleinen Goldsucher erhielten schwarze Kunststoff-Schüsseln, in die Karl Ochantel für eine "Trockenübung" kleine Sandsäckchen entleerte. Im Sand befanden sich winzig kleine, goldgelb angemalte Steinchen sowie winzige Edelsteine, die herausgefischt werden mussten. Danach ging es an die Wondreb, wo einige Kinder - von Michael Selinger mit Stiefelhosen ausgestattet - ins Flussbett stiegen und mit Spaten und Schaufeln Material in die Schürfschüsseln schütteten. Am Ende waren aber alle Mühen umsonst, Gold war nicht zum Vorschein gekommen. "Charly" hatte jedoch ein "kleines Trostpflaster" parat. Aus Tütchen schüttete er feinen Sand in die schwarze Schürfschüssel, in dem alle Kinder nach dem Spülen winzige Goldteilchen (Finnland-Gold) entdeckten. Diese durften sie in Glasröhrchen geben und als Souvenir behalten. Bevor der spannende und unterhaltsame Feriennachmittag zu Ende ging, zeigte Michael Selinger den Kindern noch, wie man mit einem Steinzeitalter-Feuerzeug ein "Trapperfeuer" entfacht, um nass gewordene Kleidung trocknen zu können. Abschließend gab es noch für alle Teilnehmer ein "Goldwäscher-Diplom" und man verabschiedete sich lauthals mit dem Bergmannsgruß "Glück auf". Viele der Kinder betonten, auch im nächsten Jahr wieder beim Goldschürfern an der Wondreb dabei sein zu wollen.
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