Hart-Keramiker auf Zeitreise

Die traditionelle Weihnachtsfeier von Hart Keramik bildete den Rahmen für die Jubilars-Ehrungen und Verabschiedungen durch Vorstandsvorsitzenden Anton Wolfgang Hart und seine Frau Elisabeth. Von links Anton Wolfgang Hart, Elisabeth Hart, Sebastian Hart, Ernst Reisinger, Rudolf Walenta, Konrad Haberkorn, Cemil Sivriler, Muzaffer Colak, Franz Schumann, Detlef Alisch, Michael Elbel, Michael Schwarz, Ernst Döllinger, Thorsten Walther. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
04.12.2015
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Firmenchef Anton Wolfgang Hart und seine Frau Elisabeth hatten wieder einmal unter strikter Geheimhaltung ein kulturell-kulinarisches Erlebnisprogramm für ihre Belegschaft vorbereitet. Und das erwies sich, so die einhellige Meinung, erneut als echter Volltreffer.

Das alljährliche Mitarbeiterfest der Firma Hart-Keramik - früher traditionell der "Zieglerabend" im Jugendheim-Festsaal - findet schon seit einigen Jahren in Form einer gemeinsamen Exkursion zu einem der touristischen Anziehungspunkte der Region statt. Diesmal ging ein Doppeldeckerbus mit 60 gut gestimmten Mitarbeitern auf eine Zeitreise direkt ins mittelalterliche Regensburg.

Ein besonderes Nagetier

Dort wartete bereits ein ganz besonderes Nagetier darauf, die Gäste aus Waldsassen, Schirnding und umliegenden Gemeinden in Empfang zu nehmen - die auf unterhaltsame Ausflüge in die Vergangenheit spezialisierte Regensburger "Stadtmaus". Ort des vorweihnachtlichen Geschehens war der "Dollingersaal" im Alten Rathaus der Domstadt.

Er verdankt seinen Namen einer frühen Sage, wonach der Regensburger Hanns Dollinger während der Ungarneinfälle im Jahre 930 n. Chr. vor den Augen des damaligen Königs Heinrich I. in einem Zweikampf den Hunnen Krako besiegen und damit die Stadt vor großem Unheil bewahren konnte.

Spielerisch um Tod und Leben und natürlich um Liebe ging es auch beim Abendprogramm der "Stadtmaus": Die schöne Katharina, Mündel der Burggräfin Isolde, sollte auf deren Wunsch bei einem Fest den Mann fürs Leben finden, und zwar den besten Ritter dieser Nacht. Daraufhin kam es zu einem sehenswerten Zweikampf zwischen zwei Rittern, und sogar ein Orakel wurde befragt.

Da das Ergebnis aber unklar war, wurden nun auch die Hart-Mitarbeiter aktiv einbezogen und konnten nach dem Motto "wenn zwei sich streiten...." ebenfalls um das schöne Burgfräulein kämpfen. Und tatsächlich trauten sich Ritter Roland und Ritter Matthias in die Arena und traten mutig gegeneinander an. Aber trotz beherzten Streitens kehrten beide am Ende ohne die schöne Katharina zurück. Nach dem Kampf beruhigte ein Ritterfestschmaus nach alter Art die Gemüter mit einer großen Auswahl deftiger und leckerer Kost aus der Region und das eine oder andere kühle Bier. Dazu gab es ein Potpourri von Mittelalter-Musik, dargebracht von der "Spinnentöterin", die fröhliche Lieder, Balladen "... und gar schaurige Moritaten auf der Drehleier intonierte", wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens heißt.

Optimistisch in die Zukunft

Im Verlauf des Abends sind treue Mitglieder der Hart-Keramik-Familie ausgezeichnet sowie in den Ruhestand verabschiedet worden."Nicht zuletzt dank langjähriger und engagierter Mitarbeiter können wir optimistisch in die Zukunft blicken. Sie sind neben unseren Produkten die zweite Seite der Erfolgsmedaille des Unternehmens", betonte Hart. (Info-Kasten/weiterer Bericht)
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