Hauptorgel ins Folienpaket

Gut drei, vier Sonntag noch, dann muss der Basilikachor seinen gewohnten Platz auf der Empore (Bild) verlassen. Der Bereich wird dann eingerüstet sowie die Hauptorgel eingepackt und damit nicht mehr bespielbar sein. Bild: pz
Lokales
Waldsassen
17.01.2015
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"Wir bleiben oben", sagt Andreas Sagstetter und fügt hinzu: "... so lange es vernünftig geht." Der Kirchenmusiker meint damit den Basilikachor - und die Frist, bis dieser seinen gewohnten Platz auf der Empore für längere Zeit verlassen muss.

Gut drei, vielleicht auch vier Sonntage wird es noch dauern. Bis dahin dürften die Gerüstbauarbeiten so weit fortgeschritten sein, dass die Konstruktion im großen Kirchenschiff bis zur Empore hinauf reicht. Der Gerüst-Aufbau beginnt voraussichtlich am 26. Januar. Außerdem wird die große Staubwand wieder errichtet - an der Stelle, wo sie bis Herbst gestanden war. Sie wird zunächst den neu renovierten Chorraum von der Vierung und dem Hauptschiff, wo das Gerüst entsteht, abtrennen.

Platz an der Staubwand

Spätestens dann muss der Basilikachor, der Sonntag für Sonntag die Liturgie während des Hauptgottesdienstes gestaltet, ebenfalls in den Chorraum umgezogen sein. Die Altarinsel wird ja bekanntlich in Richtung Hochaltar gerückt. Die Frauen und Männer des Basilikachores werden an den Sonntagen während der Phase des Gerüstaufbaus gleich an der vorübergehenden Abtrennung platziert sein. Der fahrbare Spieltisch steht dann ebenfalls im Chorraum. Dort wird Organistin Silvia Gmeiner ausschließlich die Chororgeln spieen. Denn die Hauptorgel wird in der nächsten Zeit nicht mehr gespielt und für die Zeit der Arbeiten gesichert. "Sie wird mit atmungsaktiven Folien eingepackt", informiert Sagstetter. Die sichtbaren Teile der Orgel werden mit Holzplatten verblendet. Sie sollen das Instrument vor Beschädigungen während der Sanierung schützen. (Info-Kasten)
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