Hegegemeinschaft stolz auf die Jagdhornbläser - Ehrung für Wirts-Ehepaar Pirkl
Gruppe bildet Rückgrat

Kreisvorsitzender Hubert Rustler und Vorsitzenden Helmut Schnurrer überreichten eine Anerkennungsurkunde des Landesjägerverbandes Bayern an Klaus und Stana Pirkl. Von rechts Hubert Rustler, Helmut Schnurrer, Gisela und Gerhard Sieber, Klaus und Stana Pirkl. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
14.03.2015
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Einen musikalischen Willkommensgruß brachten die Jagdhornbläser unter Leitung von Hornmeister Bernhard Stier. Sie würdigte Helmut Schnurrer als Vorsitzender der Hegegemeinschaft besonders - wegen des Brauchtums und von der Organisation her.

Neben Berichten des Vorstands stand bei der Jahreshauptversammlung der Hegegemeinschaft im Hotel "Zum königlich-bayerischen Forsthaus" auch eine Ehrung auf dem Programm. Dabei wurden Klaus und Stana Pirkl durften sich mit einer Anerkennungsurkunde des Landesjägerverbandes Bayern e.V. überraschen lassen.

40. Jubiläum

Vorsitzender Helmut Schnurrer erinnerte an das Maibock-Treffen in Hardeck, bei dem das 40. Gründungsfest der Jagdhornbläser gefeiert wurde. Sie seien das Rückgrat der Hegegemeinschaft. Weiter erinnerte Schnurrer an die Teilnahme beim Klosterjubiläum mit Ausgrillen eines Wildschweines durch Hubert Rustler. Joachim Volmer gab einen Kurzbericht über die Teilnahme an einer Zusammenkunft über Verbissgutachten und Kreisvorsitzender Hubert Rustler unterrichtete die Jagd- und Revierinhaber über eine Wildschadens-Versicherung und eine Schwarzwild-Erhebung. Hubert Rustler verwies auf den Landesjägertag vom 10. bis 12. April in Weiden. Musikalisch mit eingebunden sind die Jagdhornbläser der Hegegemeinschaft.

Schnurrer verwies auf die Kreishauptversammlung am 27. März in Tirschenreuth und die Hegeschau am 9. Mai in Waldsassen. Hier bedankte sich Schnurrer bei Forstbetriebsleiter Gerhard Schneider für die Gestaltung des Rahmenprogramms durch den Forstbetrieb Waldsassen.

Mit einem Geschenkkorb bedankte sich der Vorsitzende bei Gerhard und Gisela Sieber für die Messung des Schwarzwildes auf eventuelle radioaktive Belastungen. Hornmeister Bernhard Stier berichtete über die Auftritte der Jagdhornbläser. Sie zählt derzeit sieben Mitglieder; Stier sprach hierbei auch die Nachwuchssorgen an. Der Kassenbericht von Norbert Fleißner zeigte finanziell geordnete Verhältnisse auf. Ihm bescheinigte Bernhard Stier und Otto Summer einwandfreie Arbeit.

Aus heimischen Wäldern

Kreisvorsitzender Hubert Rustler und Hegering- Vorsitzender Helmut Schnurrer freuten sich das Wirte-Ehepaar Klaus und Stana Pirkl mit einer Anerkennungs-Urkunde des Landesjägerverbandes Bayern e.V. überraschen zu dürfen. Damit wird gewürdigt, dass im Hotel-Gasthof Wildbret aus heimischen Wäldern auf die Speisekarte kommt.

Ziel nicht zu schaffen

Forstdirektor Gerhard Schneider unterstrich das gute Miteinander zwischen Staatsforst und Revierinhabern und Jägern. Der Aufwand ein Stück Rehwild zu erlegen sei gigantisch geworden. Schneider ging hier auch auf den Abschussplan ein. Dieser müsste in manchen Revieren zurückgenommen werden; die Zielvorgaben wären nicht zu schaffen.
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