Hilfe für Menschen in Nöten

Die geehrten Feuerwehrmänner (sitzend, von links) Johann Rosner, Gerhard Heinrich, Lorenz Müller, Josef Thoma, Hubert Richtmann und Richard Schicker sowie (stehend, von links) Stefan Bauer, Konrad Kißwetter, Rudolf Böhm, Martin Hoschek, Martin Rosner und Bernhard Helm mit Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer, Bürgermeister Johann Burger, Kreisbrandinspektor Andreas Wührl, Bürgermeister Bernd Sommer und Landrat Wolfgang Lippert. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
10.11.2014
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Blau dominierte im kleinen Jugendheim-Saal. Aktive Feuerwehrleute waren gekommen, zum Teil mit ihren Lebenspartnerinnen. Landrat Wolfgang Lippert zeichnete engagierte Helfer der Wehren Waldsassen, Kondrau, Querenbach und Pfaffenreuth aus.

25- und 40 Jahre Dienst am Nächsten standen bei der Feier am Freitag im Vordergrund. Alois Fischer, Katharina Fortelny und Anny Kunz von der Kreismusikschule gestalteten den Abend musikalisch.

Bürgermeister Bernd Sommer sagte, das Engagement der Feuerwehr sei nicht hoch genug einzuschätzen - jede Minute da zu sein, für den Nächsten einzutreten, dies alles neben der beruflichen Tätigkeit. "Wir wissen, was wir an unseren Feuerwehren haben und sind auch seitens der Kommunen bereit, unsere Wehren mit der notwendigen Technik auszustatten", sagte Bernd Sommer auch im Namen des Leonberger Bürgermeisters Johann Burger.

Besondere Wertschätzung

Landrat Wolfgang Lippert freute sich darüber, dass Bürgermeister Bernd Sommer zuvor auch eine Reihe von Stadträten begrüßen konnte. Dies sei ein besonderes Zeichen, hinter der Feuerwehr zu stehen und ihre Arbeit zu schätzen. Wie der Landrat weiter sagte, sei es für den Einzelnen sicherlich nicht immer leicht, 25 und 40 Jahre hindurch immer da zu sein, sich stetig Übungen und Fortbildungen zu unterziehen. Heute gehe es nicht allein darum, Feuer zu löschen und zu bekämpfen, sondern um weit mehr Ereignisse und Hilfsleistungen. Diese seien für Menschen in Nöten von großer Wichtigkeit. Der Landrat erinnerte hier an den schweren Unfall auf der Autobahn bei Mitterteich. Mit solchen schlimmen Ereignissen hätten Feuerwehrleute lange zu kämpfen, um diese auch seelisch zu verkraften.

Lippert stellte auch das gesellschaftspolitische Engagement der Wehren gerade in kleineren Gemeinden heraus. Die Feuerwehren übernehmen hier, wo auf den Dörfern fast keine Gaststätten mehr gibt, Aufgaben der Infrastruktur. Dies sei heute sehr wichtig. "Ich kann mir ein Fest ohne Feuerwehr gar nicht vorstellen", sagte Lippert. Die Nachwuchsarbeit und persönliche Fortbildung, wie demnächst beim Digitalfunk, nannte der Landrat als stetige Ziele, die man weiter vor Augen haben müsse.

Landrat Wolfgang Lippert überreichte die Urkunden, unterzeichnet von Bayerns Innenministers Joachim Hermann, an über zehn Aktive für ihren 25- und 40-jährigen Dienst am Nächsten. Daneben gab es noch Ehrenzeichen in Silber und Gold. Unterstützt wurde der Landrat von Kreisbrandinspektor Andreas Wührl. Er gratulierte den Geehrten im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes sowie im Namen des verhinderten Kreisbrandrates Franz Arnold. Wührl rief die Brandschützer auf, sich zu engagieren und in der Aktivität für das Feuerlöschwesen nicht nachzulassen.

Ehrenamts-Karte

Landrat Wolfgang Lippert wies noch darauf hin, dass mit der Ehrung auch eine Ehrenamts-Karte des Freistaates Bayern verbunden ist.
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