Immaterielles Kulturerbe: Lamberts jetzt gelistet
Mundgeblasene Flachglas-Fertigung

Lokales
Waldsassen
17.10.2015
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Die Fertigung mundgeblasenen Flachglases in der Glashütte Lamberts darf jetzt in einem Atemzug mit der Brautradition nach dem bayerischen Reinheitsgebot, den Oberammergauer Passionsspielen oder dem Kötzinger Pfingstritt genannt werden: Die über mehrere Jahrhunderte alte Handwerkstechnik, die in dieser Form europaweit nur noch in Waldsassen und zwei weiteren Standorten praktiziert wird, ist jetzt im Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes gelistet. 13 Bräuche, Feste und Handwerkstechniken sind darin aufgenommen. Bei der Feierstunde am Mittwoch in der Münchner Residenz waren neben den Gesellschaftern Hans Reiner Meindl und Gudrun Judenmann-Meindl auch Mitarbeiter der Glashütte sowie Bürgermeister Bernd Sommer und MdL Tobias Reiß dabei. Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle betonte: "Als Kulturstaat wollen wir das immaterielle Kulturerbe Bayerns dokumentieren, aber auch das Bewusstsein der Menschen für unsere großartigen und vielfältigen Traditionen schärfen." Diese stifteteten vor Ort Identität. Lebendige Traditionen wie Musik, Tanz, Bräuche, Feste und Handwerkstechniken seien in Bayern unverzichtbar.
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